Ermittlungen: Keine Tierquälerei

Ermittlungen: Keine Tierquälerei

Das Ergebnis der Untersuchung einer am 20. September schwer verletzt in Idar-Oberstein gefundenen Katze liegt nun vor. Laut Befund „ist das vorliegende Verletzungsmuster nicht zwingend auf eine direkte menschliche Einwirkung zurückzuführen“. Zunächst war die Polizei von einem schweren Fall von Tierquälerei ausgegangen.

Fast zeitgleich mit dem Untersuchungsergebnis erfuhr die Kripo Idar-Oberstein, dass am späten Abend des 19. September, also einen Tag bevor die Katze gefunden wurde, eine schwarze Katze in der Nähevor einen PKW gelaufen war. Ein Zusammenprall konnte trotz schneller Reaktion des Autofahrers nicht verhindert werden.

Bei dem anschließenden Versuch, die Katze einzufangen und ihr zu helfen, flüchtete das verletzte Tier und wurde trotz längerer, intensiver Suche nicht wieder gefunden.

"Nach Bewertung aller ihr nun vorliegenden Ermittlungs- und Untersuchungsergebnisse geht die Kripo Idar-Oberstein jetzt eher von den Folgen eines Verkehrsunfalles, als von einer zunächst angenommenen unvorstellbaren Tierquälerei aus", teilt die Polizei mit.

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