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Expertenrunde begutachtet Unfallschwerpunkte in Trier

Expertenrunde begutachtet Unfallschwerpunkte in Trier

Um den Straßenverkehr sicherer zu machen, nimmt eine Expertenrunde jedes Jahr die Unfallschwerpunkte im Stadtgebiet unter die Lupe. 24 solcher Gefahrenstellen standen in diesem Jahr auf der Agenda der Profis. Bei einigen sind Verbesserungen in Planung.

(ags) So soll unter anderem an der Kreuzung Aachener und Luxemburger Straße die Rotphase für die Linksabbieger aus der Luxemburger Straße auf die Bahnrampe um zwei Sekunden verlängert werden. Autos, die aus der Aachener Straße kommen, haben so mehr Vorlauf und können frühzeitig von den aus der Luxemburger Straße kommenden Autos erkannt werden.

Die Unfälle in der langgezogenen Rechtskurve auf der Pellinger Straße in Richtung Trier haben sich nach Angaben der Unfallkommission fast alle bei Nässe ereignet. Das Tiefbauamt wird daher die Griffigkeit der Fahrbahn überprüfen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen empfehlen. In jedem Fall soll die durchgezogene Mittellinie erneuert werden.

Die Unfälle an der Einmündung Parkstraße/Verteilerkreis sind nach Ansicht der Experten dauerhaft durch nur einen Bypass zu lösen, der den Verkehr über die Metternich- anstatt über die Parkstraße leitet. Konkrete Maßnahmen sind hier noch nicht geplant. Dies ist auch für viele andere Unfallschwerpunkte der Fall. Diese Stellen werden jedoch weiterhin beobachtet.