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Fall Tanja: Keine heiße Spur nach Luxemburg

Fall Tanja: Keine heiße Spur nach Luxemburg

Der Chef-Ermittler im Vermisstenfall Tanja, Christian Soulier, hat Berichte über eine möglicherweise heiße Spur nach Luxemburg zurückgewiesen. Ein luxemburgischer Untersuchungshäftling stand im Verdacht, etwas mit dem Verschwinden von Tanja Gräff zu tun zu haben.

"Wir haben den Mann vernommen. Aber es gibt keinen Bezug zum Vermisstenfall Tanja Gräff." Mit diesen Worten kommentierte der Chef-Ermittler der Sonderkommissison Fachhochschule gestern den Bericht eines luxemburgischen Boulevardblattes. Die Wochenzeitung hatte von der Vernehmung eines luxemburgischen Untersuchungshäftlings durch Trierer Kripobeamte im Zusammenhang mit dem Fall Tanja berichtet. Der über 50-jährige Mann sitzt wegen eines Mordversuchs an seiner ehemaligen Frau und mutmaßlicher Vergewaltigung im Gefängnis. "Aber mit dem Fall Tanja hat er nichts zu tun", sagte Soulier am Montag im Gespräch mit unserer Zeitung.
Der luxemburgische Bau-Unternehmer war in den Fokus der deutschen Ermitler geraten, weil er zum Zeitpunkt von Tanjas Verschwinden Anfang Juni letzten Jahres offenbar einen dunkelfarbigen Peugeot fuhr. In einem solchen Fahrzeug könnte die vermisste Studentin das FH-Gelände verlassen haben. Mehr zum Thema in der TV-Dienstagausgabe und unter www.volksfreund.de/tanja .