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Familienatlas: An der Mosel lebt es sich super

Familienatlas: An der Mosel lebt es sich super

Bernkastel-Wittlich ist für Familien Spitze. Nirgends im Land lebt es sich besser als zwischen Eifel, Mosel und Hunsrück. Das ist das Ergebnis des neuesten Familienatlas. Auch bundesweit zählt der Landkreis zu den zwölf Top-Regionen für Familien.

Bernkastel-Wittlich/Berlin. (wie) Wohnungen und Häuser sind erschwinglich, die Versorgung mit Ärzten, Schulen und Geschäften ist gut, es verunglücken relativ wenige Kinder im Verkehr, und Kriminalität spielt kaum eine Rolle: In Bernkastel-Wittlich lässt es sich gut leben. Weiterer Pluspunkt: Die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden, sind in dem Landkreis gut. Nirgends in Rheinland-Pfalz finden Familien bessere Bedigungen als zwischen Eifel, Mosel und Hunsrück. Das sichert dem Landkreis beim gestern in Berlin von Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) vorgestellten Familienatlas auch einen Platz unter den zwölf Top-Regionen Deutschlands. Auch der Vulkaneifelkreis schneidet bei der vom Sozialforschungsinstitut Prognos erstellten Studie gut ab. Bundesweit liegt der Kreis auf Platz drei was die Erschwinglichlichkeit von Wohnraum angeht, schlechter sieht es in der Eifel aber mit Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus. Daher zählt der Vulkaneifelkreis genau wie die anderen Kreise in der Region zu den etablierten Regionen, die im Mittelfeld liegen. Im ersten Familienatlas vor zwei Jahren wurde einzig Trier-Saarburg als besonders familienfreundlich in der Region bewertet. Einen deutlichen Fortschritt hat auch die Stadt Trier gemacht. Punkten kann das Oberzentrum vor allem durch die Vielzahl der Betreuungsangebote, die Eltern die Vereinbarkeit von Job und Kindern erleichtern. Genau das ist aber das Manko in den Landkreisen. Anders als in ostdeutschen Regionen. Sie zählen zu den Siegern in Sachen Familienfreundlichkeit. Auf Platz eins landet die brandenburgische Hauptstadt Potsdam. Familienfreundliche Regionen könnten sich im Wettbewerb um Fachkräfte besser behaupten, sagte von der Leyen.

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