Feuer verwüstet Eifeler Autowerkstatt

Feuer verwüstet Eifeler Autowerkstatt

Um 14.20 Uhr ging bei der Feuerwehr der Alarm ein, dass in Kopp-Eigelbach (Vulkaneifelkreis) eine Autowerkstatt brennt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren 100.000 Euro. Ein Teil der Werkstatt und das Bürogebäude, beides 1998 gebaut, brannten vollständig ab.

Auch das angrenzenden 100 Jahre alte Wohnhaus wurde fast vollständig zerstört. Der Brandverursacher erlitt leichte Rauchvergiftungen. Er hatte das Feuer vermutlich durch Schweißarbeiten entfacht und konnte es selbst nicht mehr löschen. Er gehört nicht zum Personal.

Der Unternehmer war mit einer Büroangestellten nach Bitburg unterwegs, um Ersatzteile zu besorgen. Erst als er zurückkehrte, die Feuerwehrautos und große Rauchwolken sah, ahnte er, dass seine Werkstatt brannte. Der Kfz-Meister war auch nach zwei Stunden noch völlig fassungslos.

Vorbeifahrende Autofahrer hatten angehalten, um Fahrzeuge, die vor der Werkstatt standen, beiseite zu schieben, damit die Flammen sie nicht erreichten. Ein großer Reifenstapel hinter dem Haus fing Feuer durch Funkenflug vom Dachstuhl. Fachmännisch hatten Feuerwehrleute die Gasleitungen zur Werkstatt eines teilweise befüllten Tanks abgekoppelt.

Besondere Herausforderungen für die Einsatzkräfte waren die Reifen, viele Gummiteile und diverse Öle. Außerdem sorgte ein Stromverteiler auf dem Wohnhaus für den Einsatz von RWE-Experten. Sie waren rasch vor Ort, um die Stromversorgung zu kappen.

Zeitweise war die Doppelgemeinde ohne Elektrizität. Insgesamt waren 62 Feuerwehrleute der sechs Wehren aus Gerolstein, Birresborn, Kopp, Lissingen, Densborn und Mürlenbach sowie Beamte der Polizeiwache Gerolstein und DRK-Rettungskräfte im Einsatz.

Die Kripo Wittlich hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeitweise war die K 31 gesperrt.