Flugplatz Bitburg: Ermittlungen nach dem Brand

Bitburg · Nach dem Großbrand auf dem Gelände einer Recycling-Firma auf dem Flugplatz Bitburg ermittelt noch die Polizei. Offenbar dürfte der Brand durch Selbstentzündung fahrlässig entstanden sein.

Flugplatz Bitburg: Ermittlungen nach dem Brand
Foto: Manuel Kölker/siko

(red) Das Feuer war auf der Recycling-Deponie der Firma BRG am Montagabend gegen 18.45 Uhr ausgebrochen. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei brach das Feuer in einer Halle aus, in der Restmüll auf einer Fläche von ca. 30 x 20 Meter etwa vier Meter hoch gelagert war. Zur Brandbekämpfung waren die Feuerwehren der Stadt Bitburg, der umliegenden Ortschaften, der Löschzug von Speicher sowie der Gefahrstoffzug Schönecken, das THW Bitburg und das DRK Bitburg eingesetzt.

Das abgelagerte Material konnte nicht in der Halle abgelöscht werden und musste aus der Halle herausgezogen werden, wo es von der Feuerwehr gelöscht werden konnte und mit einem Löschschaum abgedeckt wurde. Die Brandbekämpfung dauerte bis in die Nacht.

Weil Rauchschwaden Richtung Wohngebiet Bitburg zogen, warnten die Einsatzkräfte die Bevölkerung und forderte auf, Fenster und Türen zu schließen Von dem eingesetzten Gefahrstoffzug wurden ständig bezüglich der Schadstoffbelastungen Messungen vorgenommen. Eine konkrete Gefährdung durch zu hohe Schadstoffbelastungen für die Bevölkerung bestand jedoch nicht. Im unmittelbaren Brandbereich wurden die Kräfte der Feuerwehr mit Atemschutz eingesetzt.

Zur Schadenshöhe kann die Polizei derzeit noch keine Angaben machen. Personen wurden nicht verletzt. Nach den polizeilichen Ermittlungen dürfte der Brand durch Selbstentzündung fahrlässig entstanden sein, die Ermittlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Im Verlauf des Tages waren etwa 200 Tonnen Müll und Abfälle verschiedener Art durch Mülltransporter angeliefert worden.

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