Forstamt Hochwald will neue Reviergrenzen ziehen

Forstamt Hochwald will neue Reviergrenzen ziehen

Das Forstamt Hochwald wird den waldbesitzenden Kommunen in den Verbandsgemeinden Hermeskeil und Ruwer vorschlagen, die Zahl der Reviere von derzeit zehn auf acht zu reduzieren und dafür die Betriebsflächen der einzelnen Reviere zu vergrößern.

(ax) Hintergrund dieses Vorstoßes der Forstverwaltung ist die Pensionierung des Revierförsters der Stadt Hermeskeil, Hubert Clemens, zum Jahresende. Weil das Land in den Forstämtern Personalkosten einsparen will, werden frei werdende Stellen nicht mehr neu besetzt. „Wir müssen uns also bewegen und etwas an unseren Abläufen ändern“, sagt Forstamtsleiter Buss.

Hinzu kommt, dass das Mainzer Ministerium als Zielvorgabe eine Betriebsfläche von 1400 bis 1800 Hektar pro Revier fordert. Diese Größe erreichen aktuell nur vier der zehn Reviere im Forstamt Hochwald. Deshalb hat Buss einen Vorschlag über die künftigen Grenzziehungen ausgearbeitet. Er sieht vor, dass es ab 2011 nur noch acht statt zehn Reviere geben soll.

Wichtig ist Buss dabei der Hinweis, „dass noch nichts beschlossene Sache ist“. Das Forstamt werde den Gemeinden zunächst seinen Vorschlag unterbreiten. Die Kommunen müssen dann als Waldbesitzer entscheiden, ob sie der Neuregelung folgen wollen. Diese sieht unter anderem vor, dass das Forstrevier Gusenburg-Grimburg aufgeteilt wird.

Der Gusenburger Gemeindewald würde demnach dem Forstrevier Hermeskeil zugeschlagen, das außerdem auch noch Flächen aus dem Staatswald Forstelbach erhält. Der Gemeindewald Grimburg soll an das Revier Reinsfeld angedockt werden.

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