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Frau schwebt weiter in Lebensgefahr

Frau schwebt weiter in Lebensgefahr

Die Frau, die am Samstagnachmittag bei Piesport leblos aus der Mosel gezogen und wieder belebt wurde, schwebt weiter in Lebensgefahr.

„Ihr Zustand hat sich zwar stabilisiert, doch muss weiterhin mit dem Schlimmsten gerechnet werden“, teilte Helmut Kaspar, Leiter der Polizeiinspektion Bernkastel-Kues, am Montag auf TV-Anfrage mit.

Wie berichtet trieb die Frau mit dem Kopf nach unten in der Mosel. Ein 49-jähriger Arzt aus Köln, der mit einer Radfahrergruppe auf dem Radweg zwischen Piesport und der Brücke in Neumagen-Dhron unterwegs war, sprang kurzentschlossen in den Fluß und brachte die Frau an Land. Dort reanimierte er die 69-Jährige, die nach Angaben der Polizei bereits klinisch tot war. Dabei unterstützten ihn seine Ehefrau und eine weitere Frau. Anschließend wurde das Opfer mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Polizei weiß noch nicht, wie die Frau in die Mosel gelangte. Helmut Kaspar: „Ein Fremdverschulden schließen wir nach derzeitigem Stand aber aus.“ Die Urlauberin war nach Polizei-Erkenntnis ebenfalls mit dem Fahrrad unterwegs. Es war auf dem Radweg abgestellt.