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Parteien
Friedrich Merz hat im Eifelkreis die Nase vorn

Freut sich über die hohe Mitgliederbeteiligung: CDU-Kreisvorsitzender Michael Billen.
Freut sich über die hohe Mitgliederbeteiligung: CDU-Kreisvorsitzender Michael Billen. FOTO: TV / Dagmar Schommer
Bitburg. Die CDU im Eifelkreis hat ihre Mitglieder gefragt, wer Angela Merkel folgen soll. Über das Ergebnis und die hohe Beteiligung freut sich Parteichef Michael Billen. Von Rolf Seydewitz

Die CDU-Mitglieder im Eifelkreis Bitburg-Prüm haben sich mehrheitlich für den ehemaligen Unionsfraktionschef Friedrich Merz als neuen Parteivorsitzenden ausgesprochen. Demnach stimmten bei einer Mitgliederbefragung 51 Prozent für Merz als Nachfolger von CDU-Parteichefin Angela Merkel. 46 Prozent stimmten für CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und nur 2,5 Prozent für Geusndheitsminister Jens Spahn. Der oder die neue CDU-Vorsitzende wird nächste Woche auf einem Parteitag in Hamburg gewählt. Unter den 1001 Delegierten sind auch 13 Delegierte aus der Region Trier.

Trotz der Delegiertenwahl hatten mehrere regionale Kreisverbände die Mitglieder zu einer Abstimmung aufgerufen, um ein Meinungsbild zu bekommen, wie es hieß. Nach Angaben des Vorsitzenden Michael Billen haben sich im Eifelkreis 81 Prozent der 1259 CDU-Mitglieder an der Abstimmung beteiligt. „Die Partei hat nach einer Beteiligung gelechzt“, kommentierte Billen im Gespräch mit volksfreund.de die hohe Quote. Gefragt nach seiner Präferenz, sagte der Kaschenbacher: „Der Richtige liegt vorn!“ Allerdings ist Michael Billen in Hamburg kein Delegierter.