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Frühwarnsystem soll Amokfahrten verhindern

Kriminalität : Frühwarnsystem soll Amokfahrten verhindern

Künftig soll es eine Art Frühwarnsystem geben, um Hinweise auf mögliche Amoktäter zu erhalten. Darauf einigten sich die Innenminister der Länder als Reaktion auf die Amokfahrt von Trier.

Wie können Amoktaten wie vergangene Woche in Trier künftig verhindert werden? Gibt es Möglichkeiten der Früherkennung von potentiellen Amokläufern? Darüber berieten die Innenminister der Länder bei ihrer Konferenz. Vor den Beratungen lobten die Minister ihren rheinland-pfälzischen Kollegen Roger Lewentz für den Einsatz der Polizei in Trier.

Schließlich beschlossen sie, eine Arbeitsgruppe zu gründen. Ziel dieser Arbeitsgruppe sei es Gewalttaten zu verhindern, bei denen Sicherheitsbehörden keine Erkenntnisse über das Gefahrenpotential der mutmaßlichen Täter vorlägen. So soll analysiert werden, ob Anhaltspunkte für eine Planung und Vorbereitung einer solchen Tat frühzeitig zu erkennen seien.

Bei der Amokfahrt war ein stark angetrunkener 51-jähriger Trierer mit einem Geländewagen mit hoher Geschwindigkeit durch die Fußgängerzone gerast und hat mehrere Passanten offenbar gezielt angefahren. Fünf Menschen starben, 24 Menschen wurden zum Teil schwerstverletzt.