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Fußball: Trier empfängt im DFB-Pokal Erstligist 1. FC Nürnberg

Fußball: Trier empfängt im DFB-Pokal Erstligist 1. FC Nürnberg

In der ersten Runde des DFB-Pokals hat Eintracht Trier den Bundesligisten 1. FC Nürnberg zu Gast. Das ergab die Auslosung am späten Samstagabend im ZDF-Sportstudio. Ausgetragen wird die erste Runde zwischen dem 13. und 16. August.

(bl) Um 22.44 Uhr am Samstagabend war es soweit. Glücksfee Kim Kulig (20-jährige Nationalspielerin in Diensten des Hamburger SV) zog zuerst die Kugel mit dem Wappen von Eintracht Trier - und dann als Gegner den 1. FC Nürnberg.

Die Franken haben sich erst durch den Erfolg in der Relegation gegen den FC Augsburg vor kurzem ein weiteres Jahr Erstliga-Zugehörigkeit gesichert. Der FCN gewann bislang vier Mal den DFB-Pokal, zuletzt im Jahr 2007 durch einen Finalsieg gegen den VfB Stuttgart.

Im DFB-Pokal stehen sich Trier und Nürnberg zum dritten Mal gegenüber. In der ersten Runde der Saison 1968/69 verlor die Eintracht (unter anderem mit Paul Pidancet und Horst Brand in ihren Reihen) zu Hause nach einer 1:0-Führung noch mit 1:3. Vor 18000 Zuschauern hatte Wolfgang Riemann den damaligen Regionalligisten in Führung gebracht. Johnny Hansen, Ludwig Müller und Dieter Nüssing trafen für den FCN.

Ebenfalls in der ersten Runde ereilte Trier zudem in der Saison 2002/03 das frühe Pokal-Aus gegen Nürnberg. Milorad Popovic und Sasa Ciric markierten damals für die von Klaus Augenthaler trainierten Gäste die Treffer zum 2:0-Erfolg im Moselstadion. Triers Michael Prus musste in der 67. Minute mit Gelb-Roter Karte vom Platz.

Nicht viel besser sieht Triers Bilanz gegen die Franken in den bisherigen Zweitliga-Duellen aus. In acht Partien zwischen 1976 und 1980 sowie in der Spielzeit 2003/04 gab es lediglich einen Sieg.

Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer. Aktueller Trainer des 1. FC Nürnberg ist Dieter Hecking. Er war zu Beginn der Vorsaison noch Coach von Hannover 96. Mit den Niedersachsen verlor er in der ersten DFB-Pokal-Runde - mit 1:3 bei Eintracht Trier. Kurze Zeit später wurde Hecking in Hannover entlassen.