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Gefahrgut-Unfall: B51 bleibt noch für Stunden gesperrt

Gefahrgut-Unfall: B51 bleibt noch für Stunden gesperrt

Die Bergung des verunglückten Gefahrgut-LKW, der heute morgen auf der B51 bei Neuhaus auf einen anderen LKW aufgefahren war, wird noch Stunden andauern. Die Unfallstelle wurde in einem Umkreis von 200 Metern abgesperrt.

(scho/mek) Die B 51 ist in beide Fahrtrichtungen gesperrt seit es heute morgen gegen 7.45 Uhr auf der B51 bei Neuhaus zu einem Auffahrunfall zweier LKW kam. Eines der Fahrzeuge hatte Gefahrgut der BASF Ludwigshafen geladen.Die Bergung der gefährlichen Ladung durch den Gefahrstoffzug des Kreises Trier-Saarburg ist in vollem Gange. "Die Arbeiten gestalten sich schwierig, denn die in Fässern und Paketen verpackte Ladung darf nicht beschädigt werden", sagte Karl-Peter Jochem vom Trierer Polizeipräsidium.

Die Unfallstelle ist im Umkreis von 200 Metern hermetisch abgesperrt. Die Bevölkerung in Neuhaus ist aufgerufen, Türen und Fenster geschlossen zu halten und die Häuser nicht zu verlassen. Rund 70 Wehrleute sind bei dem Großeinsatz vor Ort.

Zu dem Unfall war es gekommen, weil ein LKW-Fahrer auf einen anderen, der im Stau stand augefahren war. Der auffahrende LKW-Fahrer wurde eingeklemmt und musste von der feuerwehr befreit werden. Ein Notarzt versorgte den verletzten Mann, der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. Sein belgischer LKW hatte einige Fässer Gefahrgut geladen.

Der LKW, der gerammt wurde, hatte Kunststoff-Granulat geladen und hat durch den Unfall geringe Menge Ladung verloren. Auch dieser LKW musste abgeschleppt werden.

Auf der Bundesstraße staut sich der Verkehr einige Kilometer weit. Umleitungen sind in Richtung Trier ab Newel, in Richtung Bitburg ab der Autobahn-Auffahrt A 64 ausgeschildert.