Gerolstein: Gerolsteiner Brunnen investiert bis 2011 knapp 62 Millionen Euro in neue Produtions- und Lagerstätten

Für 61,7 Millionen Euro will der Gerolsteiner Brunnen in den kommenden dreieinhalb Jahren sein Werk in Gerolstein umbauen und um ein Hochregallager sowie weitere Abfüllanlagen erweitern. Baustart soll bereits zum Jahreswechsel 2008/09 sein. Dies teilte die Geschäftsführung des Gerolsteiner Brunnens nun mit.

(mh) Mit den Investitionen, die nach Angaben der Geschäftsführung durch den Beirat des Unternehmens genehmigt worden sind und ausschließlich mit eigenen Finanzmitteln gestemmt werden, soll der veränderten Marktsituation Rechnung getragen werden. Da immer mehr Mineralwasser und Erfrischungsgetränke in Einwegverpackungen nachgefragt werden, will Deutschlands führender Mineralbrunnen seine Kapazitäten in diesem Bereich deutlich ausweiten. Derzeit machen Getränke in Einweg-Verpackungen 25 Prozent beim Gerolsteiner Brunnen aus, in den kommenden Jahren sollen es schon bald mehr als 50 Prozent sein. Das erfodert neben neuen Abfüllanlagen auch wesentlich größere Lagerflächen, da die Einweg-Gebinde nicht so hoch gestapelt werden können wie Mehrweg-Kisten.

"Im Rahmen der neuen Technik- und Logistik-Architektur schaffen wir optimale Produktivitäts- und Effizienzverhältnisse, die unsere Wettbewerbsfähigkeit am Markt sicherstellen", sagte Ulrich Rust, Geschäftsführer Technik. Betrug der Absatz des Unternehmens 2007 rund 790 Millionen Füllungen, sollen es 2011 bereits 960 Millionen Füllungen sein.