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Politik
Böffgen mahnt zur Zusammenarbeit für die neue VG

 Hans Peter Böffgen.
Hans Peter Böffgen. FOTO: Fritz-Peter Linden
Gerolstein/Jünkerath. „Ich werde dem Rat eine parteiübergreifende, sachorientierte, faire und ehrliche Zusammenarbeit anbieten.“ Mit diesen Worten fiebert der designierte Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde (VG) Gerolstein, Hans Peter Böffgen (parteilos), seiner Ernennung und Vereidigung heute Abend sowie dem Start der neuen VG entgegen.

Neben seiner Ernennung stehen die Einführung der 40 Ratsmitglieder, die Verabschiedung der Hauptsatzung und die Beigeordnetenwahl im Mittelpunkt.

Um dies vorzubereiten und gerade auch in den Personalfragen bereits einen Konsens zu erzielen, um relativ harmonisch starten zu können, haben sich der designierte Bürgermeister und die Vertreter der Fraktionen bereits drei Mal im Vorfeld getroffen – zuletzt am vergangenen Samstag im Rathaus in Gerolstein. Böffgen sagt: „Ich spüre in den Parteien und Wählergruppen ein sehr großes Interesse an der künftigen Ratsarbeit und Entwicklung der neuen VG. Darüber freue ich mich sehr.“ Er sehe aber auch einen hohen Informations- und Diskussionsbedarf bei den Ratsmitgliedern, „weil wir uns alle noch richtig kennenlernen und finden müssen“. Dafür sei Geduld nötig. Dennoch gibt sich Böffgen optimistisch, wenn er sagt: „Ich bin zuversichtlich, dass sich die Dinge im Laufe des Jahres finden und einspielen werden.“ In Anspielung auf die bereits im Vorfeld geschmiedete Sansibar-Koalition aus CDU, FWG und Grünen, die Böffgen gerade nicht als Bürgermeister haben wollte, mahnt er: „Nur gemeinsam können wir die vor uns liegenden Herausforderungen erfolgreich meistern.“

Böffgen betont: „Mein Ziel ist eine positive Entwicklung der gesamten Verbandsgemeinde. Dabei möchte ich auch immer die kleinen Orte, Gemeinden mit einer geographischen Randlage in unserer neuen VG und die Gemeinden, die sich ein anderes Fusionsergebnis gewünscht haben, im Blick behalten.“

An die Bürger gerichtet, kündigt er an: „Ich werde regelmäßig Bürgersprechstunden anbieten, nicht nur am Verwaltungshauptsitz in Gerolstein, sondern auch an den Standorten Hillesheim und Jünkerath. Außerdem werde ich ebenso regelmäßig die Gemeinden besuchen.“ Und er möchte den Menschen die Möglichkeit bieten, sich künftig in irgendeiner Form konstruktiv einzubringen.