| 20:34 Uhr

Diskussion um Einstellung des Freizeitverkehrs auf Eifelquerbahn

Prüm/Gerolstein-Müllenborn. Die Interessengemeinschaft West eifelbahn trifft sich am Samstag, 16. März, zur Jahreshauptversammlung. Eines der Hauptthemen ist die Einstellung des Freizeitverkehrs auf der Eifelquerbahn.

Prüm/Gerolstein-Müllenborn. Die Interessengemeinschaft (IG) Westeifelbahn wurde 2010 gegründet. Ihr Ziel: einen regelmäßigen Eisenbahn-(Museums-)betrieb zu entwickeln und damit ein weiteres Stück Eisenbahninfrastruktur in der Eifel für die Zukunft zu sichern. Dabei arbeitet die IG mit den Eisenbahn-Infrastrukturunternehmen und -betriebsunternehmen zusammen.
Bürger willkommen


Nun richtet der Vereien bereits seine dritte Jahreshauptversammlung aus - am Samstag, 16. März, um 14 Uhr im Landhaus Müllenborn, Auf dem Sand 45, in Gerolstein-Müllenborn. Dazu sind neben den Mitgliedern auch alle Bürger eingeladen.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Situation nach der Zulassung der Berufung gegen die Ablehnung der Betriebsgenehmigung durch das OVG Koblenz für die Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE) aus Bonn-Beuel und die Auswirkungen der Einstellung des Freizeitverkehrs auf der Eifelquerbahn. Auch über die Planung weiterer Vereinsaktivitäten wird gesprochen
Die RSE hat erstmals im April 2010 ihr Interesse bekundet, die Bahnstrecke zwischen Prüm und Gerolstein zu reaktivieren. Damals gab es drei Bewerber: Neben der RSE wollte auch die IG Westeifelbahn und die Vulkaneifelbahn die Gleise wieder nutzen. Doch nach dem Auftreten des Bonner Unternehmens, das bereits einige Reaktivierungen vor Gericht erfolgreich durchgesetzt hat, zogen die beiden anderen ihre Anträge zurück. red