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Film zeigt Einzelschicksale unter dem Nazi-Regime

Hillesheim. Hillesheim (red) Zur Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 und zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewalt zeigt die Eifel-Film-Bühne Hillesheim in Zusammenarbeit mit dem Forum Eine Welt am Donnerstag, 9. November, um 20 Uhr den Film "Die Unsichtbaren - Wir wollen leben" aus dem Jahr 2017. "In Zeiten, in denen Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit wieder salonfähig scheinen und Einzug in die politischen Parlamente halten, ist der Film eine deutliche Mahnung", heißt es in der Meldung des Forums Eine Welt.In der deutschen Produktion "Die Unsichtbaren" werden die Schicksale von Berliner Männer und Frauen im Jahr 1943 gezeigt.


Das Drehbuch basiert auf wahren Ereignissen und teilweise auf Interviews und Gesprächen mit Zeitzeugen:
Da ist die junge Jüdin Hanni Lévy (gespielt von Alice Dwyer), die ihre Haare blond färbt, um nicht aufzufallen, da ist Cioma Schönhaus (Max Mauff), der sein Geld mit dem Verkauf von gefälschten Pässen verdient, da ist Eugen Friede (Aaron Altaras), der mit Flugblättern gegen das Regime kämpft. Ruth Arndt (Ruby Fee) gibt sich als Kriegswitwe aus und serviert Offizieren Köstlichkeiten vom Schwarzmarkt.