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Infrastruktur
VG-Rat Hillesheim fordert Erhalt der Geburtshilfe

FOTO: dpa / Waltraud Grubitzsch
Hillesheim. (mh) Der Rat der Verbandsgemeinde Hillesheim hat einstimmig eine Resolution zum Erhalt einer Geburtshilfestation im Kreis Vulkaneifel verabschiedet. Diese soll an das Gesundheitsministerium in Mainz, den Träger des Krankenhauses Daun, die regionalen Landtagsabgeordneten und den Landrat gesandt werden. Von Mario Hübner
Mario Hübner

In dem Schreiben fordert der Rat eindringlich, dass eine Geburtshilfestation im Kreis Vulkaneifel erhalten bleiben muss, weil dies ein zentrales Stück Infrastruktur sei. Ein Wegfall würde eine drastische Schwächung des ländlichen Raums darstellen, da dieser viele junge Familien und Fachkräfte davon abhalten würde, in die Vulkaneifel zu ziehen oder hierzubleiben. Dies sei nicht zu akzeptieren. Durch die Schließung sei besonders für Schwangere aus dem Bereich Hillesheim nicht mehr gewährleistet, dass sie entsprechend der bundeseinheitlichen Empfehlung in 40 Minuten im nächsten Krankenhaus mit Geburtshilfestation sind. Das stelle mehr Stress und ein erhöhtes Risiko für die Mütter und Babys dar.

Es wird zumindest ein Aufschub zur Schließung der Abteilung im Krankenhaus Daun gefordert, um Zeit zu haben, um gemeinsam nach Alternativlösungen zu suchen.