Gesundheitszustand von 34-jährigem Aserbaidschaner hat sich offensichtlich verbessert

Kostenpflichtiger Inhalt: Gesellschaft : Hermeskeiler Flüchtling nach Selbsttötungsversuch wieder ansprechbar

Ein zuletzt in Hermeskeil untergebrachter Flüchtling, der sich vor sechs Wochen offenbar aus Verzweiflung das Leben nehmen wollte und dabei lebensgefährlich verletzt wurde, ist mittlerweile wieder ansprechbar.

Dem Flüchtling, der sich Anfang September in der Hermeskeiler Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (Afa) mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet hat, geht es offenkundig wieder besser. Der 34-jährige Aserbaidschaner sei zwischenzeitlich erwacht und ansprechbar, sagte eine Sprecherin der Trierer Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) am Montag auf Anfrage von volksfreund.de. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand des Mannes oder Prognosen seien nicht möglich. Der Mann wird in einer Spezialklinik behandelt. Er hatte bei dem Selbsttötungsversuch schwerste Verbrennungen erlitten. Sein Zustand wurde von der Trierer Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) nach der Tat zunächst als kritisch bezeichnet.

Über die Hintergründe ist der Behörde nach Angaben der Sprecherin weiter nichts bekannt. Angeblich soll der Mann verheiratet sein; Frau und zwei Kinder lebten aber in Aserbaidschan. Er sei verzweifelt gewesen, weil er nach Frankreich sollte, sagten Mitbewohner der Aufnahmeeinrichtung nach der Tat.

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