Giestlicher soll Jugendlichem Geld für Sex geboten haben.

Kostenpflichtiger Inhalt: Katholische Kirche : Missbrauchsverdacht: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Trierer Bistumspriester

Erneut ist ein Priester des Bistums Trier mit Missbrauchsvorwürfen konfrontiert. Das bestätigte eine Sprecherin des Trierer Bischofs Stephan Ackermann am Montag auf Anfrage von volksfreund.de.

Von Rolf Seydewitz

 Keine guten Nachrichten für Triers Bischof Stephan Ackermann: Pünktlich zum Beginn der Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe ist in Ackermanns Heimatbistum ein neuer Missbrauchsfall publik geworden. Danach ermittelt die Mainzer Staatsanwaltschaft gegen einen Trierer Bistumspriester wegen versuchten sexuellen Missbrauchs eines Jugendlichen, wie der Mainzer Oberstaatsanwalt Gerd Deutschler volksfreund.de bestätigte. Der Beschuldigte soll dem Jugendlichen Geld für sexuelle Handlungen geboten haben. Das Geschäft sei aber nicht zustandegekommen.

Nach Angaben von Bistumssprecherin Judith Rupp hat der Bischof den Priester im aktiven Dienst umgehend beurlaubt. Die Vorwürfe bezögen sich nicht auf das Arbeitsumfeld des Mannes. Weitere Vorwürfe gegen den Geistlichen seien nicht bekannt. Nach Informationen von volksfreund.de soll es sich um einen Priester von der Rheinschiene handeln. Das Bistum machte dazu keine Angaben. Gegen den Priester sei eine kirchenrechtliche Voruntersuchung eingeleitet worden, sagte die Sprecherin. Er dürfe seinen priesterlichen Dienst nicht mehr ausüben und keinen Kontakt zu Kindern oder Jugendlichen suchen. Die Ehren- und Hauptamtlichen der betroffenen Pfarreiengemeinschaft seien informiert worden. Sie könnten Unterstützungsangebote des Bistums in Anspruch nehmen, wenn sie dies wünschten.

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