Glückwunsch-Regen für den neuen Bischof

Glückwunsch-Regen für den neuen Bischof

Ein wahrer Glückwunsch-Regen prasselt in diesen Stunden auf Stephan Ackermann ein.

Der frühere Trierer Weihbischof Felix Genn. Archivfoto: Roland Morgen. Foto: Roland Morgen

Ministerpräsident Kurt Beck hat dem neuen Bischof von Trier, Stephan Ackermann, gratuliert. „Es ist ein Tag der Freude für die katholischen Gläubigen im Bistum Trier und im ganzen Land“, sagte Kurt Beck.

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident hob hervor, dass mit Stephan Ackermann ein gebürtiger Rheinland-Pfälzer Bischof der ältesten römisch-katholischen Ortskirche Deutschlands werde. Beck versicherte dem künftigen Bischof, dass die Landesregierung die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Bistum fortsetzen werde.

Der Ministerrat hatte in seiner gestrigen Sitzung den Vorschlag des Trierer Domkapitels erörtert – ein Vorgang, der gesetzlich vorgesehen ist.

Auch die evangelische Kirche gratuliert dem neuen Bischof und hofft auf eine Fortsetzung der Ökumene. Superintendent Christoph Pistorius hob im Namen des Evangelischen Kirchenkreises Trier vor allem die Kontinuität der sehr guten Zusammenarbeit hervor.

„Es freut mich außerordentlich, dass wir mit Ihnen die sehr guten ökumenischen Beziehungen zwischen dem Bistum Trier und dem Evangelischen Kirchenkreis Trier weiterführen werden“, schrieb Pistorius. Besonders die bevorstehende ökumenische Zusammenarbeit bei der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 würdigte der Trierer Superintendent. Sie werde in Kontinuität „zu der als ökumenischem Meilenstein empfundenen Christuswallfahrt 1996“ gestaltet.

Pistorius gratulierte dem neuen Bischof in einem persönlichen Schreiben im Namen der Kreissynode und des Kreissynodalvorstands des Evangelischen Kirchenkreises Trier zu seiner Ernennung.

Zwischen dem ehemaligen Weihbischof und dem Kirchenkreis gab es bereits vielfältige ökumenische Kontakte, da das Gebiet des Evangelischen Kirchenkreises Trier und Ackermanns Visitationsbezirk große Schnittmengen aufweisen.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, wandte sich direkt an Ackermann:

"Lieber Mitbruder!
Mit großer Freude habe ich von Deiner heutigen Ernennung zum neuen Bischof von Trier durch unseren Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI., Kenntnis erhalten. Zu dieser neuen Berufung gratuliere ich Dir von Herzen und wünsche Dir für das neue Amt Gottes Segen! Ich bin fest überzeugt, dass sich die Gläubigen Deines Bistums über diese Wahl freuen und damit die lange Sedisvakanz des Bischöflichen Stuhls zu Trier ein Ende hat.

Deinem Bistum Trier bist Du seit Deiner Geburt engstens verbunden. Deine seelsorgerliche Tätigkeit in den Gemeinden und vor allem als Regens des Priesterseminars aber auch die zahlreichen Visitationen in Deinem Amt als Weihbischof haben Dich stets zu den Menschen im Bistum Trier geführt. Besonders wichtig ist auch Deine wissenschaftliche Arbeit. Mit Deiner Promotion „Kirche als Person“ weitest Du den häufig eingeengten Blick auf die Kirche und eröffnest einen neuen Horizont von dem, was Kirche heute ausmacht.

Lieber Mitbruder, gerade das wünsche ich Dir für die neue Aufgabe und die Leitung des ältesten Bistums in unserem Land: dass Du die Weite des kirchlichen Auftrags in Gesellschaft und Gemeinden vermittelst und dass Dir auch künftig die Menschen am Herzen liegen. Die Deutsche Bischofskonferenz ist Dir dankbar für alles, was Du bisher geleistet hast, gerade als Mitglied der Kommission Weltkirche und der Kommission für Wissenschaft und Kultur. Dein Engagement als Vorsitzender der gemeinsamen Kommission „Justitia et Pax“ der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken zeigt die hohe Verantwortung, die Du seit einigen Jahren auch auf internationaler Ebene übernommen hast.

Lieber Mitbruder, Du bist ein Hirte für die Menschen und als Seelsorger für die Menschen bestellt. Ich gratuliere Dir nochmals zu dieser hohen und verantwortungsvollen Aufgabe!

Mit allen guten Wünschen, auch für die bevorstehenden Kar- und Ostertage, Robert Zollisch."

„Ich freue mich mit meiner Heimatdiözese über die Ernennung von Bischof Stephan und gratuliere ihm und dem Bistum von ganzem Herzen!“, schreibt Felix Genn, Bischof von Münster und von 1999 bis 2003 Weihbischof in Trier Stephan Ackermann zu dessen Ernennung zum Bischof von Trier. „Es ist schön, dass in der langen Reihe der Trierer Bischöfe jetzt wieder ein Trierer, und dazu noch vom Laacher See, die Nachfolge des heiligen Eucharius antritt. Das ist eine echte Osternachricht“, so Bischof Genn. Die Erzbischof von Bamberg, Ludwig Schick und der Bischof von Regensburg, Dr. Gerhard Ludwig Müller schicken ebenfalls Glückwünsche zur Ernennung.

"Viel Glück und Gottes Segen" wünscht der Trierer Wahlkreisabgeordnete Bernhard Kaster dem neuen Bischof. Gerade nach einer für die Katholischen Kirche nicht ganz einfachen Zeit, so Kaster, stelle die Berufung von Weihbischof Ackermann auf den Trierer Bischofsstuhl ein ermutigendes Zeichen dar. Weihbischof Ackermann hat sich im Bistum viel Sympathie und Respekt erworben", unterstreicht Kaster, und hebt in diesem Zusammenhang vor allem sein Engagement in der Jugendarbeit hervor. Er könne auf die Menschen zugehen und suche das Gespräch. "Mit Stephan Ackermann erhält das Bistum Trier den richtigen Bischof zur richtigen Zeit. Ich wünsche dem neuen Trierer Oberhirten alles Gute!"

Mit großer Freude reagiert auch der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Trier auf die Ernennung von Weihbischof Dr. Stephan Ackermann zum Bischof von Trier.

Der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Trier freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen Trierer Oberhirten. „Erst letzte Woche haben wir mit Bischof Stephan ein sehr konstruktives Gespräch geführt, in dem wir die Arbeit des BDKJ, seiner Mitgliedsverbände und der Bolivienpartnerschaft der Jugend darstellen konnten“, so Frank Kettern der Vorsitzende des BDKJ im Bistum Trier.„Schon als Weihbischof hat er großes Interesse an der im Mai stattfindenden 72 Stunden Aktion – Die Sozialaktion des BDKJ - gezeigt und darum gebeten bei Projektbesuchen vor Ort auch mit anpacken zu dürfen. Wir freuen uns nun umso mehr ihm bei dieser Aktion die Vielfalt und die Bedeutung der katholischen Jugendverbände im Bistum Trier zeigen zu können. Darüber hinaus hoffen wir, dass er sich auch in schwierigen Zeiten für die Belange der Kinder und Jugendlichen einsetzt. Wir wünschen ihm für seine zukünftige Aufgabe viel Erfolg und Gottes Segen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!“
Der BDKJ Trier ist der Dachverband der katholischen Jugendverbände im Bistum Trier. Er vertritt die Interessen von rund 30.000 Kindern und Jugendlichen im Bistum Trier.

Glückwünsche auch von Vertretern des Kreises Trier-Saarburg: "Die Ernennung von Weihbischof Stephan Ackermann zum neuen Bischof von Trier ist eine freudige und schöne Nachricht für die Menschen im Kreis Trier-Saarburg", sagte Kreisbeigeordneter Dieter Schmitt in einer ersten Reaktion. Besonders freue es ihn, dass mit Ackermann ein Hirte an die Spitze von Deutschlands ältestem Bistum trete, der Land und Leute gut kenne und sich großer Beliebtheit erfreue. "Der Kreis wünscht dem neuen Bischof ein segensreiches Wirken in seinem neuen 'alten' Bistum", sagte Schmitt.

„Mit Freuden darf ich Ihnen auch im Namen von Oberbürgermeister Klaus Jensen, der sich derzeit im Urlaub befindet und der übrigen Stadtvorstandskollegen sowie der Mitglieder des Rates und der Verwaltung der Stadt Trier zu Ihrer Ernennung zum neuen Bischof von Trier gratulieren.“ Beigeordnete Kaes-Torchiani versicherte in ihrem Schreiben an Dr. Stephan Ackermann, dass die Stadt Trier die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Bistum weiter pflegen und fortsetzen werde. „Ich freue mich mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Trier und den Gläubigen des gesamten Bistums über diese Wahl. Sie kennen unsere Stadt, unsere Region. Mit Ihrer Wärme und Offenheit haben Sie das Vertrauen der Menschen in Ihrem Bistum. Für die Leitung der ältesten deutschen Diözese wünsche ich Ihnen viel Kraft und Gottes Segen.“

Auch die Jungen Liberalen (JuLis) Saar gratulieren. „Wir sind sehr froh, dass der allzu lange Zeitraum der Vakanz mit der Ernennung von Herrn Dr. Ackermann heute ein Ende findet. Wir wünschen ihm für seine Amtszeit alles Gute und eine glückliche Hand für seine zu treffenden Entscheidungen. Des Weiteren wünschen wir uns als Junge Liberale eine liberale Amtsführung des neuen Trierer Ordinarius, die angepasst an das laufende 21. Jahrhundert vor allem in diesen derzeit doch schwierigen Zeiten allen Menschen einen Halt in der katholischen Kirche gibt und die Botschaft eines friedlichen und respektvollen Miteinanders ohne Blick auf religiöse, kulturelle oder auch sexuelle Gesinnung vermittelt!“, so der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Saar, Sebastian Greiber.