Gonzerath: NPD wehrt sich gegen Beschlagnahme

Gonzerath: NPD wehrt sich gegen Beschlagnahme

Die Beschlagnahme von Foto- und Filmmaterial will die NPD offenbar nicht hinnehmen. Nach Angaben von Franz-Dieter Ankner, Leiter des Polizeieinsatzes am Samstag bei der Demonstration gegen ein geplantes Schulungszentrum der rechtsextremen Partei, wurde bereits einen Anwalt eingeschaltet. Polizeibeamte waren eingeschritten, als NPD-Funktionäre Aufnahmen von der Kundgebung machten.

Damit sollte verhindert werden, dass Porträtbilder von einzelnen Demonstranten im Internet veröffentlicht würden, ohne dass die Betroffenen etwas davon wüssten. Deutlich mehr als 300 Polizeibeamte waren am Samstag bei der Demonstration gegen das geplante NPD-Schulungszentrum in Gonzerath, Kreis Bernkastel-Wittlich im Einsatz.Wie am Montag bekannt wurde, wurde am Samstag eine Person, die zur Demonstration gegen das NPD-Schulungszentrum angereist war, vorläufig festgenommen. Bei einer Verkehrskontrolle bemerkten Polizeibeamte, dass sie eine Präzisionsschleuder mit sich führte. Dabei handelt es sich laut Polizei um einen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. Die Person wurde vorläufig festgenommen und nach richterlicher Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt.

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