Größte Solaranlage in Rheinland-Pfalz in Betrieb gegangen

Hasborn/Niederöfflingen · Zwei Ministerinnen sowie zahlreiche Bürger und Kommunalpolitiker sind am Montag zur Einweihung der landesweit größten Photovoltaikanlage zwischen Hasborn und Niederöfflingen gekommen. Sie befürworten das Großprojekt.

(cmk) „Es klingt nach Paradies. Wir sind in der Zukunft angekommen“, sagte Hermann Simon, der wohl bekannteste Hasborner bei der offiziellen Einweihungsfeier der größten rheinland-pfälzischen Photovoltaikanlage zwischen Hasborn und Niederöfflingen am Montag. Das war das Fazit der Rede des Chefs der Unternehmensberaterfirma Simon-Kucher & Partners. Zuvor erzählte er die Geschichte der Ackerfläche, auf der jetzt das 35-Millionen-Euro Projekt steht. Vor 50 Jahren seien dort noch Kartoffeln geerntet und mit Kutschen ins Dorf gebracht worden. Heute steht dort auf 40 Hektar Land modernste Solartechnik, die zwölf Megawatt Leistung bringt und 2500 Haushalte mit drei Bewohnern versorgen kann.

Mit Umweltministerin Margit Conrad und Sozialministerin Malu Dreyer kamen gleich zwei Landesministerinnen zur Einweihungsfeier. Conrad betonte die Bedeutung der Anlage als Baustein einer nachhaltigen Energiepolitik in Rheinland-Pfalz. Dreyer hob vor allem die Zusammenarbeit der Phoenix Solar AG mit dem gemeinnützigen Bürgerservice Trier hervor. Menschen, die sonst kaum eine Chance am Arbeitsmarkt hätten, fänden über solche Integrationsbetriebe eine Stelle.

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