Großeinsatz: Polizei sucht Brückenspringer

Großeinsatz: Polizei sucht Brückenspringer

Nachdem am Samstagabend gegen 21.40 Uhr eine Autofahrerin beobachtet hatte, wie der Beifahrer eines dunklen Autos auf der Autobahn A 60 (Wittlich – Bitburg) von der 93 Meter hohen Kylltalbrücke in die Tiefe gesprungen ist, hat die Polizei Bitburg eine Suchaktion eingeleitet.

(siko/red) Mit im Einsatz waren die Feuerwehren aus Kyllburg, Gindorf und Badem und Kräfte des THW. Die Rettungskräfte durchkämmten die Bahngleise und das Waldgebiet unterhalb der Brücke. Das THW Bitburg unterstützte dabei mit Ausleuchtungsarbeiten.

Um Mitternacht musste die Suche erfolglos abgebrochen werden. Am Sonntagmorgen um 7 Uhr wurde sie mit 75 Feuerwehrleuten und zehn Mitarbeitern des DRK fortgesetzt. Da unter der Kylltalbrücke die Bahntrasse Trier – Köln verläuft, war ebenfalls ein Notfallteam der Deutschen Bahn im Einsatz.

Die einzelnen Suchtrupps wurden in drei Einsatzabschnitte eingeteilt und durch die Einsatzleitung der Feuerwehr Kyllburg koordiniert. Mit Ferngläsern suchten Trupps auf der Kylltalbrücke das Gelände ab. Weitere Trupps durchkämmten wie am Vorabend das Waldgebiet und gingen die Bahngleise ab.

Die Suche wurde vom Polizeihubschrauber unterstützt und um 10 Uhr erneut ohne Erfolg abgebrochen. Hinweise ergaben jedoch, dass ein sogenannter Basejumper mit einem Fallschirm von der Brücke abgesprungen ist.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Wilsecker, Gindorf, Badem, Kyllburg, Bitburg, Erdorf, das THW Bitburg, die Schnelleinsatzgruppe des DRK Bitburg, der Notfallmanager der Deutschen Bahn und die Polizei Bitburg.

Die Polizei Bitburg erbittet Hinweise unter Telefon 06561/96850.

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