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Großes Interesse an Wittlicher Mehrgenerationenhaus

Großes Interesse an Wittlicher Mehrgenerationenhaus

Mehr als 200 Menschen kamen zur Projektpräsentation des Mehrgenerationenhauses St. Paul in Wittlich. Unter anderem 260 Arbeitsplätze könnte am Standort des ehemaligen Steyler Missionshauses entstehen.

(sos) Nicht nur Tür an Tür sondern tatsächlich zusammenleben: Das will ein Mehrgenerationendorf St. Paul möglich machen. Das ist kein reines Bauprojekt, in das man sich einkauft oder Mieter wird: Das Miteinander von jung und alt ist die Kernidee, die in der künftigen Autobahnkirche St. Paul Thema war.Die Projektpräsentation im Rahmen der landesweiten Aktionswoche Wohnen sorgte für riesigen Andrang. Zunächst gab es einen Überblick über den ersten Bauabschnitt auf dem Gelände des ehemaligen Missionshauses der Steyler Missionare, das 2007 von der Hofgut Stift Kloster Machern AG, gekauft wurde: Ein vier Sterne-Hotel mit 43 Zimmern und Suiten nebst Waldgaststätte soll im September fertig sein, im Mai der Spatenstich für ein 100-Betten Seniorenheim, ein 2,5 Hektar Park plus See soll angelegt werden, eine Kindertagesstätte ist geplant und vieles mehr.

All das soll 261 Arbeitsplätze bringen. 20 Millionen Euro sollen investiert werden, sagt Hans-Jürgen Lichter, Hofgut Stift Kloster Machern. Als zweiter Bauabschnitt ist das Mehrgenerationendorf geplant. Wenn Bauauschuss und Stadtrat grundsätzlich zustimmen, könnte es in einem Jahr losgehen, wenn der Flächennutzungsplan geändert ist.

Rund 100 Wohneinheiten, höchstens dreigeschossig, können theoretisch auf über acht Hektar entstehen. Es soll ein altersmäßig durchmischtes Wohngebiet mit sozialer Ausrichtung werden, die Preise nicht teuerer als etwa in der Stadt Wittlich.