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Handwerkskammer stellt Schwerpunkte für 2009 vor

Handwerkskammer stellt Schwerpunkte für 2009 vor

Nach der Krise in ihrem Umweltzentrum laufen bei der Handwerkskammer Trier (HWK) die Planungen um eine Neuausrichtung bis hin zur möglichen Fusion. Zunächst hat die HWK nun die Vorstellungen für 2009 formuliert: Nachwuchsförderung, Öko-Messe und die Orientierung vor allem nach Luxemburg.

(hw) Die HWK geht mit einer Reihe von Schwerpunkten das neue Jahr an. „Die Unterfütterung des ,Westturm-Charakters’ der Kammer, die Öko 2009, Investitionen in die überbetriebliche Ausbildungseinrichtungen sowie eine verstärkte Nachwuchswerbung sollen Arbeitsschwerpunkte sein“, so Kammerpräsident Rudi Müller und der Bevollmächtigte der Handwerkskammer, Karl-Jürgen Wilbert.
„Westturm-Charakter“? Darunter versteht die Kammer die Ausrichtung auf die Nachbarn, allen voran Luxemburg aber auch Belgien und Frankreich. Verstärkt einbinden möchte dabei die HWK das EIC Trier (European Informationcentre), das gemeinsame Beratungsbüro von IHK und HWK . Dessen Angebote seien für die Unternehmen, die sich auf den europäischen Märkten ein Betätigungsfeld erschließen wollten, eine wertvolle Unterstützung, so Wilbert. Deshalb solle das Dienstleistungs- und Servicespektrum noch stärker herausgestellt werden, um die Unternehmen zu motivieren, diese Leistungen zu nutzen.

Ein Höhepunkt soll 2009 die Umweltmesse „Öko“ werden. Laut Kammer ist das Gros der Ausstellungsfläche bereits vergeben. Vor allem rückt die HWK die Nachwuchswerbung in den Mittelpunkt. Die Sicherung qualifizierter Fachkräfte sei ein wesentliches Anliegen des Handwerks.

Indes stellt der Nachfolger von Wilbert in Koblenz, Alexander Baden, die Strukturen bei der HWK Koblenz auf den Prüfstand, wie er im Interview mit der Rhein-Zeitung sagt. Baden hat am 1. Januar das Amt des Hauptgeschäftsführers in Koblenz von Wilbert übernommen. Der Zeitung sagte er: „Der Kontakt zum Handwerk vor Ort muss verstärkt werden. Wir müssen uns darauf besinnen, dass wir die Interessensvertretung des regionalen Handwerks sind – und zwar hier, am Zusammenfluss von Mosel und Rhein.“ Zudem werde er prüfen, ob Auslandsprojekte dem Handwerk vor Ort dienten.