Hering: Keine neue Terminalgebühr am Hahn - Ryanair bleibt

Hering: Keine neue Terminalgebühr am Hahn - Ryanair bleibt

Am Flughafen Hahn wird es keine Terminalgebühr von drei Euro für abfliegende Passagiere geben. Das sagte der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) am Montag in Mainz.

Der irische Billigflieger Ryanair werde nun alle elf Maschinen am Hahn stationiert lassen und auch keine Flugverbindungen streichen. Hering sagte, es gebe Verhandlungen, dass das Land Rheinland-Pfalz Gesellschafteranteile von der Fraport AG übernehme. Der Südwestrundfunk (SWR) hatte zuvor berichtete, dass die Fraport AG ihr Engagement am Hahn beenden wolle. Die Flughafen Frankfurt Hahn GmbH hatte im Dezember angekündigt, eine neue Terminalgebühr von drei Euro für abfliegende Passagiere einzuführen, um den Flughafen aus den roten Zahlen zu bekommen. Ryanair hatte daraufhin erklärt, Flüge streichen und Maschinen vom Hahn abziehen zu wollen. Bislang sind an der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen mit jeweils 17,5 Prozent sowie die Fraport AG mit 65 Prozent als Gesellschafter beteiligt. Ryanair will am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Frankfurt über weitere Entwicklungen auf dem Hahn informieren. Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport wies den SWR-Bericht über einen bereits entschiedenen Ausstieg aus dem Flughafen Hahn im Hunsrück zurück. „Wir führen ergebnisoffene Gespräche über die Zukunft von Hahn und werden alle Optionen diskutieren“, sagte Fraport-Sprecher Dieter Weirich. Noch seien keine Entscheidungen getroffen.

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