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Hillesheim: Verbandsgemeinde mit ausgeglichenem Etat für 2008

Hillesheim: Verbandsgemeinde mit ausgeglichenem Etat für 2008

Entspannt kann die Verbandsgemeinde Hillesheim in die Zukunft schauen. Der Etat für das Jahr 2008 ist ausgeglichen, wobei keinerlei Kredite aufgenommen werden mussten, aber dennoch Investitionen getätigt werden.

„Dieser Etat ist ein Anlass, um mit Optimismus in die Zukunft zu blicken.“ Mit diesen Worten kommentierte Hillesheims Bürgermeisterin Heike Bohn den Haushalt 2008. Besonders unterstrich sie, dass für die Investitionen (Schulen 150.000 Euro, Soziales 96.000 Euro; Sport/Freizeit 20.000 Euro) keine Kredite aufgenommen, die Schulden um 125.000 Euro auf 2,375 Millionen Euro und die VG-Umlage um zwei Prozent gesenkt werden. Als Gründe nannte sie „gestiegene Einnahmen“ und eine „restriktive Ausgabenpolitik“. Diese grundsätzlich positive Einstellung teilte neben SPD-Sprecher Klaus Brand („Ein gelungenes Werk.“) auch FWG-Fraktionsvorsitzender Johannes Pinn, der sagte: „Ich freue mich, dass trotz der sinnvollen Investitionen in Schulen und Kindergärten eine Umlagensenkung möglich ist. Sie ist derzeit absolut richtig und konsequent.“ Es sollten aber künftig vor allem die Investitionen im Auge behalten werden, mit denen Energie eingespart werden könne - beispielsweise in neue Heiztechnik oder Gebäudesanierungen. „Wir sollten hier unseren bisherigen Weg, der bereits erste Früchte trägt, weiter gehen“, appellierte er.Appelle kamen auch von CDU-Sprecher Markus Braun, der vor allem die Zuschüsse für den Industrie- und Gewerbepark (IGP) der VG Hillesheim in Wiesbaum (130.000 Euro) und die Tourismus-Gesellschaft „Urlaubsregion Hillesheim“ (97.000 Euro) kritisierte. Er sagte in Sachen IGP: „Der Beitrag ist, wenn auch um 20.000 Euro gesenkt, immer noch immens. Der Wirtschaftsförderer muss daher von allem Kleinkram befreit werden, damit er sich voll und ganz auf die Vermarktung der Gewerbeflächen konzentrieren kann.“ Und zum Thema Tourismus-Förderung merkte er an, dass die gesamte Kostenstruktur endlich transparent gemacht werden müsse: durch einen Wirtschaftsplan und Zukunftskonzepte. Die fehlten bislang. Bürgermeisterin Bohn sagte dies zu und merkte aus Anlass der letzten Sitzung 2007 an: „Ich danke für die meist konstruktive Zusammenarbeit in diesem Jahr.“ Kommentar aus der CDU-Ecke, namentlich von Walsdorfs Ortsbürgermeister Horst Kolitsch: „Das sagt gerade die Richtige!“