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Musik
Auftritt in Kell: Neuer Name, dieselben Musiker

 Sie begeistern ihr Publikum jedes Jahr aufs Neue: Die Musiker des Orchesters VG Kell am See haben sich allerdings umbenannt und heißen jetzt Orchester der VG Saarburg-Kell.
Sie begeistern ihr Publikum jedes Jahr aufs Neue: Die Musiker des Orchesters VG Kell am See haben sich allerdings umbenannt und heißen jetzt Orchester der VG Saarburg-Kell. FOTO: Peter Reiter / PETER REITER
Kell am See. Nach dem Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Saarburg und Kell ist alles anders: Zum ersten Mal im neuen Jahr präsentierte sich das Orchester der VG-Saarburg-Kell seinen Zuhörern in der Sport- und Kulturhalle Kell am See.

Im neuen Jahr wird alles anders. Tatsächlich. Vorsitzender Erwin Berens begrüßte die etwa 400 Gäste, unter ihnen auch den neuen Bürgermeister Jürgen Dixius. In seinem Grußwort hieß der das Orchester mit seinen mehr als 60 Musikerinnen und Musikern in der neuen VG Saarburg-Kell willkommen. Er freue sich auf eine gute Zusammenarbeit, sagte Bürgermeister Jürgen Dixius.

Berens sagte in seiner Begrüßungsrede, dass trotz des neuen politischen Zuschnitts die Musik im Vordergrund stehe, und da ja bekanntlich die Musik keine Grenzen kennt. Gleich zu Beginn kamen mit „Carmen“ von Georges Bizet und der „Leichten Kavallerie“ von Franz von Suppé zwei Ouvertüren zu Gehör, die das Publikum mit viel Applaus bedachte.

Es folgten der „Blumenwalzer“ von Peter I. Tschaikowsky und „A sailer’s dream“, ein Stück, das aus der Feder von dem in Kell am See ansässigen Komponisten Emil Sirakow stammt, der auch Musiker im VG-Orchester ist.

Die Klarinettistin Kristina Malburg brillierte mit dem Stück „Immer kleiner“ von Adolf Schreiner, in dem sie im Laufe des Stückes ihre Klarinette immer ein Stück mehr demontierte, bis am Ende die letzten Töne nur noch aus dem verbliebenen Mundstück kamen.

Weiter ging es mit „Double Dutch“ von Dizzy Stratford und „Oregon“ von Jacob de Haan. In dem Stück „The Magic of Andrew Lloyd Webber“ konnte Saxofonist Walter Scherbaum sein Können als Solist zeigen.

In den Stücken „Sing, sing, sing“ von Louis Prima und „Funky Winds“ von Otto M. Schwarz waren mit dem jungen Trompetertalent Niklas Engel und seinem Vater Alfons Engel sowie dem Schlagzeuger Manuel Metha und mit Michael Willger am Contra-Bass vier Solisten am Werk, die bei den Zuhörern zu Begeisterungsstürmen führten. Natürlich gab es mit dem Marsch „Per Aspera ad Astra“ von Ernst Urbach und dem „Hofkonzert mit Strauß“ von Franz Watz zwei Zugaben.

Der Vorstand des Orchesters hatte sich als Begrüßung in die neue Verbandsgemeinde Saarburg-Kell eine kleine Aufmerksamkeit einfallen lassen: Während des Hofkonzertes wurden rote Rosen von Bürgermeister Jürgen Dixius, Landrat Günther Schartz, dem bisherigen Bürgermeister der alten Verbandsgemeinde Kell am See und nun neuen hauptamtlichen Beigeordneten Martin Alten, dem Keller Ortsbürgermeister Markus Lehnen und dem Manderner Ortsbürgermeister Tim Kohley sowie Edgar Thielen und Erwin Berens seitens des Orchesters an die vielen Damen und Musikerinnen verteilt.

Durch das Programm führte souverän Edgar Thielen.