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Besuch bei den Caritas-Werkstätten

Geschäftsführer Wolfgang Braun (hinten links) und die Leiterin der Caritas-Werkstätten Franziska Krämer (zweite von rechts) ehrten (von links): Manfred Schu (20 Jahre), Wilfried Langguth (15 Jahre), Heidi Kann (zehn Jahre), Jürgen Kölsch (15 Jahre) und Jörg Müller (zehn Jahre) Foto: Privat
Geschäftsführer Wolfgang Braun (hinten links) und die Leiterin der Caritas-Werkstätten Franziska Krämer (zweite von rechts) ehrten (von links): Manfred Schu (20 Jahre), Wilfried Langguth (15 Jahre), Heidi Kann (zehn Jahre), Jürgen Kölsch (15 Jahre) und Jörg Müller (zehn Jahre) Foto: Privat
Hermeskeil. Zahlreiche Gäste haben die Möglichkeit genutzt, die Caritas-Werkstätten in Hermeskeil näher kennenzulernen. Die Arbeit dort hilft psychisch behinderten Menschen, sich für den Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Hermeskeil. Zu einem Tag der offenen Tür haben die Caritas-Werkstätten ins Industriegebiet Zum Grafenwald eingeladen. Rund 300 Gäste haben die Einladung angenommen und waren unterwegs in der Werkstatt und im Basar. Wer wollte, konnte sich unter Anleitung der Beschäftigten auch an den verschiedenen Produktions- und Konfektionsmaschinen probieren. Der Tag begann mit einem Gottesdienst mit Dechant Clemens Grünebach, musikalisch gestaltet vom Werkstattchor. In seiner Rede ehrte der Geschäftsführer Wolfgang Braun fünf Mitarbeiter für 20-, 15- und zehnjährige Mitarbeit.
Nachmittags ging es mit Musik weiter: das Jugendorchester der Stadtkapelle Hermeskeil und die Band "De Leitsgeheier" traten auf. Betriebsleiter Detlef Arend zog am Ende des Tages ein zufriedenes Resümee: "Die rege Teilnahme der Bevölkerung hat uns sehr gefreut, zeigt die doch, dass unsere Werkstatt voll und ganz in das wirtschaftliche und soziale Leben der Region integriert ist". red
Extra

Als wohnortnahes psychiatrisches Angebot wurde die Außenstelle der Trierer Caritas-Werkstätten 1996 in Hermeskeil gegründet und ist seitdem Partner für viele Unternehmen in der Region. Die Caritas-Werkstätten haben den gesetzlichen Auftrag, psychisch behinderten Menschen eine berufliche Bildung und eine Beschäftigung anzubieten. Ziel ist die Integration in den Ersten Arbeitsmarkt. red