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Beuren investiert 262 000 Euro

Die Tage des alten Bauernhauses sind gezählt. Es soll im August abgerissen werden. TV-Foto: Ursula Schmieder
Die Tage des alten Bauernhauses sind gezählt. Es soll im August abgerissen werden. TV-Foto: Ursula Schmieder
Beuren. Arbeiten im Wert von gut einer viertel Million Euro hat der Ortsgemeinderat Beuren vergeben. Den Weg frei gemacht hatte ein Zuschuss für die Sanierung des Bürgerhauses, dessen Umfeld neu gestaltet wird.

Beuren. Binnen weniger Monate wird sich in Beuren einiges bewegen. Die Ortsgemeinde investiert insgesamt rund 262 000 Euro in die Infrastruktur des Dorfes. Vorab kalkuliert waren 80 000 mehr. Doch unerwartet wird es deutlich günstiger für die Kommune, ein Gebäude am Bürgerhaus abzureißen und dort einen Platz zu gestalten. Das beauftragte Bauunternehmen, das auch Straßenbauarbeiten übernimmt, räumte der Gemeinde Rabatt ein.
Der Abriss des alten Bauernhauses wurde für 39 000 Euro angeboten und beauftragt. Weitere rund 72 000 Euro kostet es, den dort entstehenden Platz herzurichten und ansprechend zu gestalten. Der vorhandene Brunnen mit dem Schutzpatron Wendelinus ist in das neue Konzept integriert. Auch diese Arbeiten hat der Ortsgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung an das Sehlemer Bauunternehmen Lehnen vergeben. Entscheidend dafür war der vom Innenministerium gewährte Zuschuss von insgesamt 90 000 Euro. Er ist auch für die energetische Sanierung des Bürgerhauses vorgesehen. Das Haus erhält eine neue Heizung, neue Fenster und einen neuen Außenanstrich. Allerdings will die Gemeinde diese Arbeiten erst im kommenden Jahr anpacken. Denn der Zuschuss wird zu je 50 Prozent in diesem und im nächsten Jahr fließen.
Parallel zu Hausabriss und Platzgestaltung werden drei Straßen ausgebaut. Im "Zum Bienenecken" wird erstmals ausgebaut, in Bergstraße und "Zum Härengarten" werden Verlängerungen erschlossen. Die Arbeiten im Wert von insgesamt 150 895 Euro hat der Rat ebenfalls an Lehnen vergeben. "Das ist wesentlich günstiger als das, was wir kalkuliert hatten", freut sich Ortsbürgermeister Manfred Köhl. Daher könnten die anteilig an den Ausbaukosten beteiligten Bürger deutlich entlastet werden. Das Bauunternehmen wolle im August, unmittelbar nach den Betriebsferien, loslegen mit Straßenbau und Hausabriss. urs