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Medizinische Versorgung
Birkenfelder Klinik schließt Geburtsstation

Birkenfeld/Hermeskeil. (red) Im Krankenhaus der Elisabeth-Stiftung in Birkenfeld werden  keine Babys mehr zur Welt kommen: Die Klinik schloss zum 1. April ihre Geburtenstation, wie die Krankenhausleitung in einer Pressemitteilung verkündet. Die gynäkologische Fachabteilung bleibe jedoch erhalten.

(red) Im Krankenhaus der Elisabeth-Stiftung in Birkenfeld werden  keine Babys mehr zur Welt kommen: Die Klinik schloss  zum 1. April ihre Geburtenstation, wie die Krankenhausleitung in einer Pressemitteilung verkündet. Die gynäkologische Fachabteilung bleibe jedoch erhalten.

Für die Schließung der Geburtshilfe führt die Klinik mehrere Gründe an. Zum einen sinke die Zahl der Geburten seit fünf Jahren kontinuierlich. 2017 seien dort insgesamt 168 Kinder zur Welt gekommen. Diese Entwicklung sei wirtschaftlich „nicht mehr tragbar“ gewesen. Zudem habe Personal gefehlt.

Laut Krankenhausdirektorin Michaela Lindemann hat sich das St. Wendeler Marienkrankenhaus bereiterklärt, alle bislang in Birkenfeld vorgenommenen Geburten dort zu ermöglichen.

Auch die Klinik in Idar-Oberstein sei eine Alternative „in gut erreichbarer Entfernung“. Mit den betroffenen Mitarbeitern werde man über mögliche andere Einsatzmöglichkeiten im Krankenhaus sprechen. Die Zukunft der Klinik insgesamt sei nicht gefährdet.

Am St.-Josef-Krankenhaus in Hermeskeil gibt es seit 2013 keine Geburtsstation mehr. In den ehemaligen Kreißsälen wurde im Januar 2018 eine neue Tagesklinik für Psychiatrie-Patienten eröffnet.