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Das schnelle Internet kommt

In der Eifel wird bereits gebaggert: Im Raum Gillenfeld wird bereits am Breitbandausbau gearbeitet.
In der Eifel wird bereits gebaggert: Im Raum Gillenfeld wird bereits am Breitbandausbau gearbeitet. FOTO: TV / Kreisverwaltung
Trier. Die Bewilligungsbescheide für die Arbeiten im Kreis liegen vor. Der Auftrag geht an die Firma Innogy. Von Albert Follmann
Albert Follmann

() Nach fast zwei Jahren ist die Förderung des flächendeckenden Ausbaus der Breitbandversorgung im Landkreis Trier-Saarburg in trockenen Tüchern. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, ist kürzlich der Förderbescheid des Bundes eingegangen. Damit sei die Finanzierung gesichert.

Das Ausbauprogramm umfasst nach Auskunft von Kreissprecher Thomas Müller mehr als 11 000 unterversorgte Adressen im gesamten Kreisgebiet. Darunter sind auch 53 Schulen und 600 Gewerbebetriebe. Die Ausbaupläne lägen vor, nun könne zeitnah mit den Baumaßnahmen begonnen werden.

Bereits im März 2017 hatte der Landkreis die vorläufige Zusage von Fördermitteln des Bundes in Höhe von 7,7 Millionen Euro erhalten. Anschließend fand die Ausschreibung für die Arbeiten statt. Die Firma Innogy Telnet GmbH erhielt den Auftrag, den Breitbandausbau umzusetzen und dabei auch die Versorgung der Schulen im Kreis mit schnellem Internet sicherzustellen. Das Auftragsvolumen beträgt rund 9,5 Millionen Euro.

Bereits im Juni hatte das Land seine Förderzusage über 2,86 Millionen Euro gegeben. Nun ist auch der Zuwendungsbescheid des Bundes über 5,7 Millionen Euro beim Kreis eingegangen. Die verbleibenden Kosten von 950 000 Euro teilen sich der Landkreis und die sieben Verbandsgemeinden. Der Ausbauvertrag zwischen Kreis und Innogy wird demnächst im Kreishaus unterzeichnet. Noch im August soll auch ein offizieller Spatenstich erfolgen.