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Ein lebendiger Ort der Feuerwehr

Er ist der 25 000. Besucher des Feuerwehrmuseums: Jan-Marc Scheit (9 Jahre) aus Hetzerath/Eifel. Er wird von Michael Klein (Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, Koblenz, Zweiter von links), Willi Auler (Erster Beigeordneter Stadt Hermeskeil, rechts) und Museumsleiter Ernst Blasius begrüßt und beschenkt. Foto: Rike Bouvet
Er ist der 25 000. Besucher des Feuerwehrmuseums: Jan-Marc Scheit (9 Jahre) aus Hetzerath/Eifel. Er wird von Michael Klein (Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, Koblenz, Zweiter von links), Willi Auler (Erster Beigeordneter Stadt Hermeskeil, rechts) und Museumsleiter Ernst Blasius begrüßt und beschenkt. Foto: Rike Bouvet FOTO: (h_hochw )
Hermeskeil. Jan-Marc, Mitglied der Jugendfeuerwehr Hetzerath, liebt das Feuerwehrmuseum. Er ist so begeistert von der Erlebnisausstellung, dass er sie zum zweiten Mal besucht. Umso größer ist daher seine Überraschung: Jan-Marc ist der 25 000. Besucher und wird mit allen Ehren begrüßt.

Hermeskeil. Dass diese Ausstellung gelungen ist und immer wieder Besucher ins Feuerwehrmuseum zieht, betont auch Michael Klein vom Landesfeuerwehrverband: "Zukunft wird von der Vergangenheit getragen. Aber Feuerwehrmuseum Hermeskeil bedeutet nicht, dass hier verstaubte Sachen aus der Vergangenheit stehen, sondern dass es ein Ort des Lernens ist. Das wird hier besonders gelebt, weil man alle Sachen anfassen und auch in die Autos gehen darf. Das macht den besonderen Reiz aus und bringt immer wieder neue Besucher ins Museum."
Lob vom Beigeordneten



Das ist auch einer der Gründe, warum Jan-Marc aus Hetzerath das Feuerwehrmuseum so liebt. Und immerhin: Nun wird er als 25 000. Besucher des Museums auch ein wenig gefeiert.
Willi Auler, Erster Beigeordneter der Stadt Hermeskeil, gratuliert dem Förderverein: "Der Förderverein kann froh und stolz sein, dass das Konzept aufgeht. Die Stadt Hermeskeil ist sich sicher, dass der Förderverein auch die Umsetzung seiner Aufgabe in Zukunft meisterlich leisten wird.
Die Besucherzahl steigt von Monat zu Monat und, wenn heute Morgen um 10 Uhr, bei über 25 Grad im Schatten, schon mehr als 20 Besucher im Museum waren, kann man guter Dinge sein, das unser Feuerwehrerlebnismuseum eine gute Zukunft haben wird." Rechnerisch bedeuten 25 000 Besucher, dass im Durchschnitt etwa 30 Besucher an jedem Tag, an dem das Museum geöffnet hat, zu Besuch sind. "Wir waren uns sicher, dass unser Museum gut angenommen wird", sagt Christoph Unger, Erster Vorsitzender des Fördervereins, der das Museum ehrenamtlich betreibt, "aber dieser großartige Erfolg und enorme Zuspruch übersteigt sogar unsere optimistischsten Erwartungen. Wer eine interessante und abwechslungsreiche Beschäftigung in seiner Freizeit nachgehen möchte, mit Kontakt zu begeisterten Menschen, ist eingeladen, mitzumachen. Wir werden von Bürgern aller Altersklassen unterstützt, die bei uns etwa ehrenamtliche Kassendienste am Wochenende übernehmen. Vorkenntnisse sind keine erforderlich," betont Unger. Er bedankte sich bei seinem gesamten Team , denn "nur durch deren unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz ist dieser Erfolg erst möglich geworden.
Durch die Unterstützung so vieler verschiedener Menschen wird das Museum zu dem, was es ist: ein lebendiger Ort der Feuerwehr von damals bis heute".