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| 21:34 Uhr

Entdeckungsreise durch Hermeskeil

Die beiden haben den Plan: Norbert Klaas vom Heimatverein und Heimatinteressierte Ulrike Stolz-Berlin vor der Symbolfigur der Stadt, dem „Hermeskeiler“. TV-Foto: Herbert Thormeyer
Die beiden haben den Plan: Norbert Klaas vom Heimatverein und Heimatinteressierte Ulrike Stolz-Berlin vor der Symbolfigur der Stadt, dem „Hermeskeiler“. TV-Foto: Herbert Thormeyer
Wandern und radeln ins direkte Umfeld der Heimat oder als Besucher von außerhalb, das wird jetzt durch eine kostenlose Wanderkarte und ein Begleitheft "Sehenswertes Hermeskeil" zu einer neuen Erfahrung. Start und Ziel ist immer die Jugendherberge in der Adolf-Kolping-Straße. Von unserem Mitarbeiter Herbert Thormeyer

Hermeskeil. Wie vielen Einheimischen ist überhaupt klar, dass Hermeskeil über 33 Skulpturen verfügt? Viel zu wenigen, finden Gretel Schabbach von der Arbeitsgruppe "Freizeit und Erholung" der Stadt Hermeskeil und Norbert Klaas vom Heimatverein. Beide luden jetzt zur Eröffnungswanderung der Saison 2008 auf den Skulpturenweg ein.(Un-)organisierte Entdeckungsreisen

Wichtigstes "Handwerkszeug" für Einheimische wie Gäste ist der Stadtplan und das dazu gehörende Begleitheft, das die städtische Arbeitsgruppe unter Mithilfe des Heimatvereins Hermeskeil vor zwei Jahren veröffentlicht hat. Beides gibt es kostenlos in der Tourist-Information, Tel. 06503-95350, in der Jugendherberge und der Flugausstellung in Abtei.Die ersten rund 40 Wandergäste der Saison 2008 nahmen die Wanderwarte Hermann Gorges und Günter Bleser mit auf zwei unterschiedlich lange Strecken. Die Entdeckungsreise soll aber nicht unbedingt in organisierten Gruppe ablaufen, sondern: "Die Wanderer begeben sich wann immer sie wollen mit der Karte auf Tour", erklärt Norbert Klaas. Mit im Boot der Organisatoren ist die Jugendherberge, die gleichzeitig als Start und Ziel dient. Als bleibende Erinnerung haben sich die Initiatoren für die Wanderer etwas Besonderes einfallen lassen: Eine Urkunde und eine Anstecknadel in Formen eines "Hermeskeilers" (für alle Auswärtigen: Das ist ein Wanderstock). Dazu muss man jedoch an allen Stationen gewesen sein, sonst ist ein Fragenkatalog einfach nicht zu beantworten. Diese Aktion startet 2009.Ein großer Wanderweg führt rund um Hermeskeil, was für Radler bestimmt eine ganz neue "Erfahrung" ist. Erklärungen zu jeder Skulptur finden sich auf der Karte und im Begleitheft. Die Wanderer bekamen nicht nur diese schön gestalteten Infos, sondern auch noch einen Schnaps vom Veranstalter. Nach der Bildungsreise "per pedes" gab's in der der Jugendherberge einen deftigen Eintopf zur Stärkung.Skulpturen machen Hermeskeil schöner

Der erste Prospekt der Stadt Hermeskeil stammt aus dem Jahre 2001. Bereits im Jahre 1997 wurde von Stadtbürgermeisterin Ilona König ein entsprechender Arbeitskreis ins Leben gerufen. 2006 wurden die Skulpturen als "Botschafter" der Stadt in einer zweiten Auflage mit eingebaut. Die Wanderungen zu den Kunstwerken gehört jetzt zum festen Programm der Jugendherberge und der Tourist-Information.Erste Station des Skulpturenwegs ist die Figurengruppe des Künstlers Scherl, der an der Sparkasse den Vater den "Hermeskeiler", also den Spazierstock, schwingen ließ. Er führt über den Rathausbrunnen unter anderem zum Marktkreuz am "Alten Markt" und zum Otter im Stadtpark. Die Kugelsonnenuhr am Gymnasium ist ebenso ein Bestandteil wie die Stalingrad-Madonna an der Martinuskirche, die Menora-Tafel am Standort der früheren Synagoge in der Matinusstraße oder die Skulptur "Der eine wartet auf den anderen", die der frühere Pastor Otfried Stertenbrink gestaltet hat und im Pfarrhausgarten steht. Das Staunen war groß bei den Teilnehmern. "Selbst geborene Hermeskeiler entdeckten Ecken, wo sie noch nie waren", freut sich Norbert Klaas über die Verblüffung. Kameras klickten, denn viele wollten Verwandten zeigen, wie schön Hermeskeil bis in den letzten Winkel ist.