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| 20:34 Uhr

Etliche Neubürger dank Dorfmoderation

Marode Gebäude sind auch in Geisfeld noch nicht ganz von der Bildfläche verschwunden. Doch die Nachfrage nach bewohnbaren Häusern und Wohnungen könnte derzeit nicht besser sein. TV-Foto: Ursula Schmieder
Marode Gebäude sind auch in Geisfeld noch nicht ganz von der Bildfläche verschwunden. Doch die Nachfrage nach bewohnbaren Häusern und Wohnungen könnte derzeit nicht besser sein. TV-Foto: Ursula Schmieder
Geisfeld. Die gezielte positive Außendarstellung zahlt sich aus für Geisfeld. Seit dem Start der Dorfmoderation sind bereits einige Bürger zugezogen.

Geisfeld. Die vor zwei Jahren in Geisfeld gestartete Dorfmoderation weist schon auf halbem Wege beachtliche Erfolge auf. Laut Ortsbürgermeister Theo Palm sind Leerstände im Ort derzeit Mangelware: "Keine Wohnung steht leer - das ist sehr erfreulich", sieht er das als Verdienst von Dorfmoderatorin Beate Stoff vom Osburger Büro Plan B. "Sie hat Dinge gesehen, die wir gar nicht mehr wahrgenommen haben."
In der jüngsten Gemeinderatssitzung informierte Stoff über den Stand der Dorfinnenentwicklungsbestrebungen. Palm erinnert sich noch gut an die Ausgangssitzung: "Es gab Leerstände, mit denen wir nicht umzugehen wussten." Doch dadurch, dass er sich positiv darstellte, seien Leute von außerhalb auf den Ort aufmerksam geworden. Binnen anderthalb Jahren seien zwei Häuser verkauft und mehrere Wohnungen vermietet worden und die Neubürger kämen "ganz gut zurecht in Geisfeld".
Das Vorzeigeprojekt der Dorfmoderation ist für ihn aber die Dorfzeitung. Seit August liegt bereits die Ausgabe von Blickpunkt Geisfeld vor, die von der Internetseite der Gemeinde heruntergeladen werden kann ( <%LINK auto="true" href="http://www.netwark-cms.de/geisfeld-hunsrueck" class="more" text="www.netwark-cms.de/geisfeld-hunsrueck"%> ).
Ebenfalls von Vorteil für das Dorf ist, dass Gemeinderat und interessierte Bürger regelmäßig durch den Ort gehen und schauen, was es Positives und Negatives gibt. Außerdem ist Geisfeld im Begriff, einen Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit zu gründen. In ihm werden sich mit Palm als Vorsitzendem mehrere Bürger um die Außendarstellung kümmern.
Wichtig für die Sicherheit der Bürger ist, dass das Baumkataster steht. Es listet gemeindeeigene Bäume im Ort auf, die ab einer gewissen Stärke regelmäßig überprüft werden. Mit Revierförster Mathias Schön ist laut Palm bereits abgesprochen, welche Bäume Fachkräfte fällen sollen. So etwa ein Birken-Trio vor dem Pfarrhaus bei der Kirche. Zwei Bäume seien schadhaft und der dritte allein hätte beim nächsten Sturm kaum eine Chance, standzuhalten.
Erfreulich ist hingegen der aus dem Gemeindewald erwirtschaftete Gewinn. Statt erwarteter knapp 26 000 Euro wurden 2013 an die 85 000 Euro erzielt.
Die Anfang des Jahres für das Bürgerhaus gekaufte Spülmaschine konnte aber ohne den Geldsegen bezahlt werden. Die Jagdgenossenschaft, Vorsitzender ist Palms früherer Beigeordneter Josef Eiden, übernimmt die 4200 Euro.
Investitionsfreudig war auch die Frauengemeinschaft, die für 520 Euro neue Isolierkannen fürs täglich genutzte Bürgerhaus kaufte.
Zu Beginn der Beratung verabschiedete Palm zwei langjährige Ratsmitglieder: Karin Emmerich nach 20 Jahren und Udo Habicht nach zehn Jahren. urs