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Glanzvoller Zwischengesang in St. Remigius

Das Reinsfelder Ensemble Chorschatten bei seinem Konzert „zwischen den Jahren“ in der Pfarrkirche St. Remigius. TV-Foto: Ursula Schmieder
Das Reinsfelder Ensemble Chorschatten bei seinem Konzert „zwischen den Jahren“ in der Pfarrkirche St. Remigius. TV-Foto: Ursula Schmieder
Reinsfeld. Fröhlich und festlich zugleich haben Sänger des Reinsfelder Ensembles Chorschatten, unterstützt von Musikern und Vorleser, das alte Jahr ausklingen lassen. Die etwa 350 Besucher des Kirchenkonzertes waren begeistert.

Reinsfeld. Es hat alles gepasst beim jüngsten Chorschatten-Gastspiel. Die ausgewählten Stücke trafen die Stimmung des Publikums, und die gute Laune der Sänger erwies sich als ansteckend und sprang auch gleich über auf die etwa 350 Besucher des "Zwischengesangs", mit dem der Reinsfelder Chorschatten das Jahr 2014 ausklingen ließ. Und dazu zog er sämtliche Register mitreißender Chormusik.
Alte und neue Weihnachtsklänge


Den Rahmen bildeten traditionelle Klänge wie "Leise rieselt der Schnee" und das unverzichtbare "Stille Nacht" - mal vom Chor allein, mal gemeinsam mit Besuchern gesungen. Dazwischen fügten sich Popmusik-Stücke wie von Billy Joel oder den Prinzen oder auch die Hymne Nocturne harmonisch ein. Und selbstverständlich ebenso Klassiker wie "Last Christmas", das ebenso wenig fehlen durfte wie etwa "Jingle bell rocks", das Lieblingslied des Chores. Als sich die Konzertbesucher begeistert applaudierend von ihren Plätzen erhoben, ließen es die Sänger ein zweites Mal als Dankeschön-Zugabe erklingen.
Rita Scherf war froh, das Konzert nicht verpasst zu haben. Denn von Schleich aus war die Fahrt in den verschneiten Hunsrück alles andere als verlockend für sie gewesen. Als Fan des Chores wusste sie jedoch, dass sie "sehr gute Stimmen" erwarteten und "unheimlich selbstbewusste" und entsprechend mitreißende Sänger. "Das war sehr schön und gut aufeinander abgestimmt", lobte sie die Kombination aus Chorgesang, Bandmusik und Lesung.
So las der pensionierte Schulleiter Albert Klein aus einer Weihnachtsgeschichte vor. Keyboarder Frank Weilerstwist, Dirk Simon (Cajon), Florian Turbing (Kontrabass) und Marco Dühr (Gitarre) umrahmten das gesamte Konzert.
Die vorgetragene Geschichte habe hervorragend gepasst zu Musik und Gesang, schwärmten Hans Günter und Sabine Fruh, Besucher aus dem Raum Idar-Oberstein. "Ein tolles Konzert in tollen Räumlichkeiten mit toller Akustik", würdigte ihr Bekannter Norbert Lang die Mühe, das Kirchenschiff stimmungsvoll zu beleuchten. Ehefrau Heike Lang versicherte, "noch nie ein Konzert, das so viel Ruhe und Harmonie ausstrahlte" erlebt zu haben: "Man konnte sich so richtig fallen lassen."
Den Erlös des knapp zweistündigen Kirchenkonzertes unter Leitung von Andrea Stüber wird der Chor wie immer für einen guten Zweck spenden. urs