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Großbrand in Losheim: Globus-Onlinehandel in Flammen - 330 Einsatzkräfte im Einsatz (Fotos/Video)

FOTO: Florian Blaes
Losheim. Im Online-Handel des Globus in Losheim ist am Sonntag gegen 17 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Meterhohe Flammen schlugen innerhalb kurzer Zeit in den Himmel. Eine riesige Rauchwolke stand über dem Ort.

Ausnahmezustand in Losheim: Dort brennt es im Globus-Onlinehandel. Schnell sind die ersten Einsatzkräfte am Sonntag vor Ort.
Das Feuer kann nur von außen bekämpft werden. Zu gefährlich, um hineinzugehen, heißt es von den Einsatzkräften.

Von Minute zu Minute treffen mehr Feuerwehrfahrzeuge an der Einsatzstelle ein. Nach der ersten Erkundung vor Ort wird Großalarm ausgelöst. Es kommt zu weiträumigen Sperrungen.

Mit vier Drehleitern soll das Feuer von oben eingedämmt werden. Am hinteren Trakt der Halle werden Bäume kurzerhand weggeschnitten. Der Brand breitet sich im Inneren weiter aus. Es kommt zu mehreren Explosionen. Die Fenster bersten, Flammen schlagen heraus.

Nach mehr als 2,5 Stunden sind mehr als 15 Strahlrohre im Einsatz, um das Feuer einzudämmen. Mit vereinten Kräften wird ein Ausbreiten des Feuers auf den danebenliegenden Globus Baumarkt verhindert.

Am späten Abend stürzen schließlich große Teile der Außenwand ein. Ein Feuerwehrmann wird dabei leicht verletzt.

Anwohner werden mit Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Erst nach 10 Stunden gegen 3 Uhr am Montagmorgen war das Feuer unter Kontrolle. Eine weitere Brandwache von 30 Einsatzkräften wurde errichtet.

Am Montagvormittag kommen Führungskräfte und Verantwortliche von Globus zusammen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Fest steht, das es noch viele Glutnester im Inneren gibt. Weiterhin steigt eine Rauchsäule auf. Ein Betreten ist lach Angaben der Feuerwehr unmöglich.

Die 3000 Quadratmeter große Halle ist vollständig niedergebrannt. Der Schaden dürfte sich, laut Polizei, im Millionenbereich bewegen.

Am Montagmittag werden dann Brandermittler ihre Arbeit aufnehmen können.

Zeitweise waren mehr als 330 Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis Merzig-Wadern, Landkreis Saarlouis und St. Wendel im Einsatz. Sowie die komplette SEG des Nordsaarlandes im Einsatz.

Im einzelnen: Losheim, Bachem, Bergen, Britten, Hausbach, Mitlosheim, Niederlosheim, Rimmlingen, Rissenthal, Scheiden, Wahlen, Waldhölzbach, Nunkirchen, Mettlach, Merzig, Schmelz, Weiskirchen, Wadern, Oberleuken, St. Wendel und Perl. Malteser Nunkirchen, Niederlosheim und Merzeig. Das DRK Merzig- Wadern, die SEG Hochwald Saar. Das THW aus Wadern, Rehlingen- Siersburg und Spiesen- Elversberg. ABC Erkunder Merzig- Wadern und die Polizei Nordsaarland.

FOTO: Florian Blaes