Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:34 Uhr

Im Bürgerhaus wird schon eifrig gearbeitet

Ortsbürgermeister Theo Palm wohnt selbst in einem älteren Haus. Auch deshalb liegt ihm die Innenentwicklung von Geisfeld besonders am Herzen.TV-Foto: Ursula Schmieder
Ortsbürgermeister Theo Palm wohnt selbst in einem älteren Haus. Auch deshalb liegt ihm die Innenentwicklung von Geisfeld besonders am Herzen.TV-Foto: Ursula Schmieder
Geisfeld. Der Ortsgemeinderat Geisfeld hat den zweiten Doppelhaushalt seiner Geschichte verabschiedet. Neben dem Bürgerhaus, das seit vorigem Jahr saniert wird, prägen ihn das geplante Reisberg-Bauland und die Dorfinnenentwicklung. Ursula Schmieder

Geisfeld. Anstatt ihr Neubaugebiet um ein Dutzend Baugrundstücke zu erweitern, setzt die Ortsgemeinde Geisfeld lieber auf ein kleineres Projekt. Wie berichtet sollen die Gärten "Im Reisberg" in vier oder fünf Bauparzellen umgewandelt werden.
Der Bebauungsplan wird nun vorbereitet. Der aktuelle Haushalt sieht 30 000 Euro für den Kauf von Grundstücken vor und 15 000 Euro für Vermessungskosten. Für 2014 ist im Doppelhaushalt, den der Rat einstimmig beschlossen hat, eingeplant, die Flächen für 60 000 Euro ans Wasser- und Kanalnetz anzuschließen und 50 000 Euro für den Straßenbau zu investieren.
Die Ausgaben lohnen aus zweierlei Gründen. Wegen Fahrbahn- und Randstein-Schäden hätte die Gemeinde die Straße an den Gärten ohnehin ausbessern und dafür angrenzende Gartenflächen kaufen müssen. Daher bot es sich an, die Gärten ganz zu übernehmen und sie als Bauland anzubieten. Unterm Strich ist das deutlich günstiger, als den zweiten Bauabschnitt des Neubaugebietes zu erschließen. Dafür müssten Wasser- und Abwasserleitungen neu verlegt werden.
Umso gelassener kann sich die Gemeinde auf die 2012 angelaufene Sanierung des Bürgerhauses konzentrieren. Binnen zwei Jahren werden dort 175 000 Euro investiert (siehe Extra) plus 3000 Euro für eine bessere Saalakustik. Die Bühne soll einen neuen Bodenbelag sowie einen Vorhang an deren rückwärtiger Seite erhalten. Weitere 6500 Euro sind vorgesehen, um die Feuerstelle der Grillhütte ins Freie zu verlagern und zu überdachen. Ortsbürgermeister Theo Palm hofft, dass die Kommunalaufsicht als Genehmigungsbehörde dem zustimmt, und zählt erneut auf zupackende Bürger, die das kostengünstig realisieren.
Der Rat hat zudem 3000 Euro eingeplant für die Sicherheitsüberprüfung der auf Gemeindegrund stehenden Bäume. Bewogen zu dem verbandsgemeindeweiten Check hat der Todesfall in Trier, wo ein Ast eine Frau erschlagen hat.
Für das Ausbessern von Ortsstraßen stehen zudem 10 000 Euro bereit und ein gleich hoher Betrag für die bereits angelaufene Dorfmoderation. Wie berichtet machen sich Bürger unter anderem in Workshops Gedanken über die Innenentwicklung des Dorfes. An der von Fachleuten begleiteten Dorfmoderation beteiligt sich das Land mit 8000 Euro. Der von der Verbandsgemeinde geplante Fördertopf für die Dorfinnenentwicklung findet im Rat einhellige Zustimmung.
Gut angelegt sieht der Gemeindechef auch 650 Euro, von denen Geisfeld 150 Euro trägt, für ein Projekt der Jugendlichen im Ort. Im Rahmen eines von Kreis und Verbandsgemeinde finanziell unterstützten Graffiti-Workshops werden sie ihren Jugendraum neu gestalten. Laut Palm wird er derzeit topp geführt und in Ordnung gehalten.
Zum Thema Windkraft wies der Ortschef darauf hin, dass derzeit Fachleute unterwegs seien, um für tierökologische Gutachten die vor Ort lebenden Tierarten zu erfassen.Extra

Wie mehrfach berichtet wird das Bürgerhaus grundlegend energetisch saniert. An der Rückfront der ehemaligen Schule werden 20 Fenster ausgedacht. Außerdem wird das Dach mit Naturschiefer neu eingedeckt und die Fassade frisch gestrichen. Abschließend sollen zudem die Außenanlagen aufgewertet werden. Die voriges Jahr angelaufenen Arbeiten sind insgesamt mit 175 000 Euro veranschlagt, zu denen das Land 80 000 Euro Zuschuss bewilligt hat. Nachdem 2012 bereits rund 73 000 Euro zu zahlen waren, fallen in diesem Jahr noch 102 000 Euro an. Ursprünglich war auch angedacht, den Speicherboden zu dämmen und eine Photovoltaikanlage zu installieren, worauf aber aus Kostengründung verzichtet wurde. urs