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Junge Feuerwehrleute stellen mit Spaß und Teamgeist den Besten fest

Wassertransport mit Hindernissen: Die Jugendwehr Pluwig zeigte vollen Einsatz. TV- Foto: Herbert Thormeyer
Wassertransport mit Hindernissen: Die Jugendwehr Pluwig zeigte vollen Einsatz. TV- Foto: Herbert Thormeyer
Schillingen. Immer neue Spiele sind die Herausforderung für die Nachwuchsretter beim Wettbewerb der Jugendfeuerwehren der Region. Diesmal waren in Schillingen zehn Spiel- und Spaß-Stationen für die zehn Mannschaften aufgebaut worden. Sülm konnte seinen Titel verteidigen.

Schillingen. "Das sind tolle Spiele. Das macht richtig Spaß", findet Tim. Der Elfjährige aus Pluwig war einer von rund 140 Jungwehrleuten, die am Wettbewerb der Jugendwehren der Region Trier teilgenommen haben. Diesmal waren in Schillingen zehn Stationen aufgebaut, die den sportlichen Ehrgeiz und den Teamgeist herausforderten. Rund zehn Prozent der Teilnehmer waren Mädchen. Isabelle (13) aus Ayl fand besonders das Flipperspiel toll: "Als Mädchen habe ich kein Problem in der Jungenmannschaft. Wir sind ein Team."
Gerhard Raul, Sprecher des Kreisjugendfeuerwehrverbandes Trier-Saarburg, machte klar: "Wer hier als Jugendwehr der Region Trier antritt, ist bereits ein Sieger." Denn für den Wettkampf mussten sich die Nachwuchsretter aus dem ehemaligen Regierungsbezirk Trier in einem großen Völkerballturnier qualifizieren.
Spielerisch üben für den Ernstfall


Schillingen hatte den Feuerwehrwettkampf 2007 gewonnen und sich diesmal um die Ausrichtung beworben. Wettbewerbsleiter Boris Krebs aus Nittel und sein Team hatten sich zehn originelle Spiele ausgedacht und die Apparaturen dafür auch gleich selbst gebastelt. Da musste beispielsweise Wasser mit zwei Holzlatten transportiert werden, Dosen gestapelt, glitschige Wäscheklammern aufgehängt oder mit einem Wasserstrahl Flipper gespielt werden.
"Die Aufgaben sind nur im Team gut zu lösen", erklärt Raul. Die Förderung des Teamgeistes sei der Sinn einer solchen Veranstaltung, die natürlich auch Spaß machen muss, sonst, so Raul, "würden uns die jungen Leute ja weglaufen."
Später, bei der Aktivenwehr, müsse sich im Ernstfall jeder auf jeden verlassen können. Für Individualisten sei da kein Platz. 40 Helfer der Feuerwehr Schillingen, einschließlich Feuerwehrfrauen an der Kuchentheke, sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Spaßwettbewerbes im Schillinger Ortskern.
Die Titelverteidiger der Jugendfeuerwehr Sülm aus dem Landkreis Bitburg-Prüm konnten den Wettbewerb erneut gewinnen. Auf Platz zwei kam die Jugendwehr aus Hillesheim im Vulkaneifelkreis. Den dritten Rang nahm die Jugendwehr Noviand mit in den Landkreis Bernkastel-Wittlich mit.
Die Vorjahreszweiten aus Pluwig im Landkreis Trier-Saarburg landeten auf Platz vier. Für Ayl aus der Verbandsgemeinde Saarburg, die den zehnten und damit letzten Platz belegte, zählte leider nur der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles. doth