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Kaserne hat neuen Chef

HERMESKEIL. (red) Das Raketenartillerielehrbataillon 52 in Hermeskeil hat einen neuen Kommandeur. Oberstleutnant Michael Nold löst den gleichrangigen Roderich Kiesewetter ab. Das Kommando wurde gestern Nachmittag in der Hochwaldkaserne feierlich übergeben.

Im August 2002 hatte Oberstleutnant im Generalstab Roderich Kiesewetter, der 1982 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingetreten ist, das Hermeskeiler Bataillon übernommen. Er wird die Position des stellvertretenden Abteilungsleiters G3 der 7. Panzerdivision in Düsseldorf antreten (der TV berichtete). Oberstleutnant Michael Nold wird neuer Chef des Hermeskeiler Bataillons. Der in Hannover geborene Berufssoldat trat vor 23 Jahren in die Bundeswehr ein. Zwischen 1991 und 1995 war er Batteriechef in Nienburg, Gießen und Kusel, anschließend wurde er S1-Offizier bei der 10. Panzerdivision in Sigmaringen. Ab 1998 war Michael Nold stellvertretender Kommandeur des Raketenartilleriebataillons 142 in Eggesin. Zwischen 2001 und 2004 war er Dezernatsleiter Personal im Heeresführungskommando Koblenz. Brigadegeneral Hans-Joachim Fröhlich, der Kommandeur der Artilleriebrigade 100, hob Kiesewetters Leistungen in den letzten beiden Jahren hervor. "Es wurde viel gefordert und vieles zusätzlich gemeistert", betonte Fröhlich. "Das Raketenartillerielehrbataillon 52 verfügt über einen außerordentlich hohen Leistungsstand. Ich bin vor allem begeistert von der hohen Motivation der Rekruten." Brigadegeneral Fröhlich sprach vom "Vorteil der Wehrpflicht": Sie halte eine Armee "geistig frisch und in Schwung". Die musikalische Begleitung des Kommandowechsels übernahm das Heeresmusikkorps 300.