| 20:41 Uhr

Neues Gerät hilft nach Schulter-Operation

Mit diesem Schulterbewegungsstuhl werden Patienten nach der OP im Hermeskeiler Krankenhaus wieder fit gemacht. Im Bild: Dr. Varto Seeid, Willi Auler vom Förderverein und Gaby Joecken, Leiterin der Physiotherapie. Foto: privat
Mit diesem Schulterbewegungsstuhl werden Patienten nach der OP im Hermeskeiler Krankenhaus wieder fit gemacht. Im Bild: Dr. Varto Seeid, Willi Auler vom Förderverein und Gaby Joecken, Leiterin der Physiotherapie. Foto: privat FOTO: (h_hochw )
Hermeskeil. Der Förderverein hat einen 6500 Euro teuren Bewegungsstuhl fürs Hermeskeiler Krankenhaus gespendet.

Hermeskeil (red) Dr. Varto Seeid ist seit acht Jahren als Oberarzt in der Chirurgischen Abteilung des Hermeskeiler St.-Josef-Krankenhauses tätig. Der 50-Jährige ist anerkannter Spezialist, wenn es um Schultererkrankungen geht. Nach Angaben der Klinikleitung kommen jedes Jahr mehr als 200 Patienten aus der näheren und weiteren Umgebung nach Hermeskeil, um sich von Seeid und seinem Team operieren zu lassen.
Um den Patienten möglichst umfassend helfen zu können, hat das Krankenhaus nun einen weiteren aktiven Schulterbewegungsstuhl angeschafft. Dieses Gerät unterstützt die Rehabilitation und hilft dabei, die Stabilität und Beweglichkeit der Schulter - eines der komplexesten und beweglichsten Gelenke im menschlichen Körper - wiederherzustellen.
Bei der Behandlung von Schulterbeschwerden spiele Krankengymnastik eine zentrale Rolle, teilt die Klinik mit. Mit den Übungen werde bereits am ersten Tag nach einer Operation begonnen. Obwohl dies "mühsam und zumindest anfangs schmerzhaft" für die Patienten sei, trage die Krankengymnastik wesentlich zum Erfolg der Schulter-Operationen bei. Dabei solle nun der neue Schulterbewegungsstuhl als Unterstützung dienen.
Finanziert wurde das 6500 Euro teure Behandlungsgerät vom Förderverein des St.-Josef-Krankenhauses. Laut dessen Vorsitzendem Willi Auler hat der Verein seit seiner Gründung im Jahr 1988 das Krankenhaus in der Hochwaldstadt mit Spenden in Höhe von rund 450 000 Euro unterstützt.
Mit Hilfe dieser Mittel wurde immer wieder auch medizinische Technik finanziert, für welche die regulären Etats des Krankenhauses nicht ausreichen.
Hinzu kämen 175 000 Euro für das Hochwald Altenzentrum St. Klara. Denn der Verein unterstützt in Hermeskeil beide Einrichtungen des Trägers, der Marienhaus GmbH.