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Hochwasser-Soforthilfen in der Region Trier im Überblick

Hochwasser : Hier können von der Flut Betroffene Soforthilfe und weitere Hilfen beantragen

Von der Flutkatastrophe Betroffene können ab sofort beim Land Soforthilfe beantragen. Zudem gibt es je nach Kommune weitere finanzielle Hilfen. Hier erfahren Sie, wo es Antragsformulare gibt und an wen Sie sich wenden müssen.

Die Flutkatastrophe hat auch in der Region Trier große Schäden hinterlassen. Viele Betroffene haben Hab und Gut verloren und stehen vor großen finanziellen Problemen. 

Rheinland-Pfalz hat ein Soforthilfe-Programm des Landes aufgelegt, über das sehr schnell und unbürokratisch Gelder fließen können

Das Land stellt betroffenen Privathaushalten bei Schäden an Wohnraum, Hausrat oder Kleidung eine finanzielle Soforthilfe von maximal 3500 Euro je Haushalt zur Verfügung: 1500 Euro gibt es für den Haushaltsvorstand, 500 Euro werden für jede weitere Person im Haushalt gezahlt.

Voraussetzung dafür ist, dass grundsätzlich Schäden von über 5000 Euro vorliegen, abzüglich Versicherungsleistungen und ohne Berücksichtigung von Spenden. Eine Bedürftigkeitsprüfung erfolgt nicht.

 Der Antrag kann über die jeweilige Kreisverwaltung bzw. in der Stadt Trier bei der Stadtverwaltung gestellt werden. 

Daneben gibt es in einigen Kreisen und der Stadt Trier weitere finanzielle Unterstützung.  

Hier eine Übersicht für die einzelnen Landkreise und die Stadt Trier.

Stadt Trier

Anträge für die Soforthilfe des Landes können hier heruntergeladen werden.

Die Anträge können an die Stadtverwaltung gerichtet werden und zwar per Mail an soforthilfe@trier.de oder per Post an Stadtverwaltung Trier, Rathaus, Dezernat II, Am Augustinerhof, 54290 Trier. Die Anträge können auch abgegeben werden beim  Ehranger Ortsvorsteher Berti Adams, Kyllstraße 5 oder  im Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Ehrang, Wallenbachstraße 1. Auch beim Ortsvorsteher und im Gemeindebüro liegen Antragsformulare aus. Dort abgegebene ausgefüllte Formulare werden an die Stadtverwaltung übermittelt und die Auszahlung so schnell wie möglich veranlasst.  

 Daneben gibt es eine Soforthilfe aus Spenden, die beim Caritasverband Trier e.V. eingegangen sind. Vom Hochwasser Betroffene in Trier-Ehrang können sich an die Caritas werden. Dort gibt es für sie eine erste Auszahlung von 200 Euro für lebensnotwendige Güter oder die Anschaffung von Alltagsgegenständen, die dringend benötigt werden. Zuständig beim Caritasverband ist Harald Herres, 0651/2096205 oder herres.harald@caritas-region-trier.de.

Bus kostenlos: Ehranger Bürger können bis zum 27. August die Buslinie 17 (Ehrang-Heide bis Haltestelle Auf der Bausch) und die Linie 8 (Seiferstraße bis Schweich) der Stadtwerke Trier kostenlos nutzen.

Das Trierer Jobcenter bietet allen Kundinnen und Kunden Soforthilfen bei unbewohnbarem Wohnraum und bei zerstörtem Mobiliar und Elektrogeräten an. Meldungen per 0651 205 7777 oder E-Mail jobcenter-trier@jobcenter-ge.de mit dem Betreff "Hochwassernothilfe". Für Notfälle ist das Vorsprachefenster seit Freitag, 23. Juli, von 8 bis 10 Uhr geöffnet.

Hier hat die Stadt Trier  weitere Angebote von Sachspenden über die Wiederherstellung der Stromversorgung bis hin zu schneller Hilfe beim Verlust von Ausweisen bis hin zur psychosozialen Unterstützung zusammengestellt.

Landkreis Trier-Saarburg

Für die betroffenen Gebiete der Verbandsgemeinde Trier-Land (also z.B. Kordel und Ralingen) können Anträge für die Soforthilfe des Landes bei der Kreisverwaltung Trier-Saarburg gestellt werden.

Ein Vordruck findet sich hier bzw. auf der Seite der Kreisverwaltung.

Das ausgefüllte Formular kann direkt per Post (Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Willy-Brandt-Platz 1, 54290 Trier) oder E-Mail an soforthilfe-hochwasser@trier-saarburg.de bei der Kreisverwaltung eingereicht werden.

Für Rückfragen oder bei Beratungsbedarf können sich Betroffene per Mail unter soforthilfe-hochwasser@trier-saarburg.de) oder telefonisch unter der Behördennummer 115 an die Kreisverwaltung wenden.

Zudem können Betroffene in der VG Trier-Land Geld von der Hochwasserhilfe der VG Trier-Land bekommen . Der Antrag hierzu ist hier  abrufbar. Er muss an die VG geschickt werden: Verbandsgemeinde Trier-Land, - Hochwasserhilfe-, Gartenfeldstraße 12, 54295 Trier oder per Mail an oder per Mail an otmar.coura@trier-land.de (siehe auch www.trier-land.de/vg_trier_land/Aktuell/Hochwasser/)

Eifelkreis Bitburg-Prüm

Die Soforthilfe des Landes wird für die Haushalte im Eifelkreis Bitburg-Prüm durch die Kreisverwaltung ausgezahlt. Anträge können ab sofort bei der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm eingereicht werden. Informationen dazu gibt es unter https://www.bitburg-pruem.de/cms/aktuell/pressemitteilungen/3444-unwetterkatastrophe-antraege-auf-soforthilfe-des-landes-koennen-ab-sofort-gestellt-werden

 Der Antrag kann hier heruntergeladen werden. Anträge können per Mail an nothilfe@bitburg-pruem.de gerichtet werden.

 Bei Fragen steht das Bürgertelefon unter 06561-15 5555 zur Verfügung. Fragen können auch an hochwasser@bitburg-pruem.de geschickt werden.

 Die Kreisverwaltung ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 13 Uhr erreichbar.

Vulkaneifelkreis

Anträge für die Soforthilfe des Landes sollen bei der Kreisverwaltung oder bei den Verbandsgemeinden eingereicht werden. Das Antragsformular gibt es hier. Über die Verbandsgemeinden und Ortsgemeinden werden Formulare an die betroffenen Haushalte weitergeleitet. 

Ansprechpartner bei den Verbandsgemeinden sind: VG Daun: Vanessa Lauxen, Telefon 06592/939-125 (E-Mail vanessa.lauxen@vgv.daun.de), VG Gerolstein: Karolin Saxler, Telefon 06591/13-1103 (E-Mail: karolin.saxler@gerolstein.de), VG Kelberg: Heinz-Georg Reuter, Telefon 02692/87243 (E-Mail heinz-georg.reuter@VGV-Kelberg.de). Zentraler Ansprechpartner bei der Kreisverwaltung ist Rainer Leuer, Telefon 06592/933210 (E-Mail rainer.leuer@vulkaneifel.de).

Auch die Bürgerstiftung des Landkreises Vulkaneifel unterstützt die Betroffenen im Vulkaneifelkreis mit Spenden. Zwischenzeitlich sind 800.000 Euro an Spenden eingegangen. Benötigt wird ein gesonderter Antrag, der hier zum Download bereit steht.

Ansprechpartner ist die Geschäftsstelle der Bürgerstiftung, die  für Rückfragen zur Verfügung steht:
E-Mailadresse: buergerstiftung@vulkaneifel.de sowie telefonisch unter 06592/933249 (Patrick Schauster) und 06592/933292 (Bernd Ant). Weitere Informationen unter https://www.vulkaneifel.de/aktuelles/ueberragende-spendenbereitschaft-fuer-geschaedigte-der-unwetterkatastrophe-im-landkreis-vulkaneifel.html

Landkreis Bernkastel-Wittlich

Anträge für die Soforthilfe des Landes sollen bei der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich eingereicht werden. Ein Vordruck kann hier heruntergeladen werden. Die Anträge können auch bei den Gemeinden, den Verbandsgemeindeverwaltungen, der Stadtverwaltung Wittlich eingereicht werden.

Bei Fragen zum Antragsverfahren steht unter  Tel.: 06571/14-2020 eine Hotline zur Verfügung. Rat gibt es auch von der Kreisverwaltung unter soforthilfe@bernkastel-wittlich.de

Weitere Informationen unter: https://www.bernkastel-wittlich.de/fluthilfe/ 

Andere Landkreise in Rheinland-Pfalz

Auch in den anderen Landkreisen können betroffene Bürgerinnen und Bürger die Soforthilfe bei ihren Kreisverwaltungen beantragen. Betroffene aus dem Landkreis Ahrweiler können auch online einen Antrag beim Statistischen Landesamt stellen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Darüber hinaus hilft der Landkreis Vulkaneifel dem betroffenen Nachbarkreis Ahrweiler auch bei der Kfz-Zulassung