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Hochzeit, Geburtstag, Freizeit: Corona-Lockerungen in Rheinland-Pfalz

Früher als geplant : Corona-Lockerungen in Rheinland-Pfalz - Private Feiern ab nächste Woche wieder erlaubt - Was sonst noch alles gilt

Private Feiern wie Hochzeiten und Geburtstagspartys sind ab nächste Woche Freitag wieder erlaubt. Auch für Sport und Kultur gibt es Lockerungen. Was alles ab dem 18. Juni gilt:

Drei Tage früher als geplant startet in Rheinland-Pfalz der nächste Öffnungsschritt. Bereits am 18. Juni soll es wieder erlaubt sein, im Privaten mit mehreren Personen zu feiern. In Regionen mit einer Inzidenz unter 50 sind von da an wieder Feiern mit bis zu 50 Personen im Freien möglich. Findet die Feier im Inneren statt, müssen die maximal 25 Gäste einen negativen Corona-Test vorweisen. Geimpfte und Genesene brauchen diesen Nachweis nicht. Sie zählen auch nicht bei der Höchstzahl der Gäste.

Die landesweite Inzidenz liegt aktuell bei 20. In der Region liegen alle vier Landkreise und die Stadt Trier unter dem Wert von 50. Die niedrigste Inzidenz weist der Kreis Bernkastel-Wittlich mit sieben auf. Die niedrigen Zahlen bei den Corona-Neuinfektionen ermöglichten frühere Öffnungen, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Mainz.

Lockerungen gibt es auch im Sport und Kultur. Bis zu 50 Personen können im Freien ohne Test gemeinsam Sport treiben oder etwa musizieren. Bei einer Inzidenz unter 50 sind zudem für Veranstaltungen im Freien bis zu 500 Zuschauer erlaubt, innen bis zu 250.

Für das eigentlich für Ende nächster Woche geplante Musikfestival Porta Hoch 3 kommen diese Lockerungen zu spät. Die Macher hatten die Konzertreihe abgesagt, da bislang nicht mehr als 250 Besucher bei Freiluftveranstaltungen zugelassen sind.

Ab 18. Juni dürfen auch wieder Spaßbäder und Thermalbäder öffnen. Auf Campingplätzen sind die Gemeinschaftseinrichtungen wie Duschen und Toiletten geöffnet.

Den nächsten Öffnungsschritt soll es ab 2. Juli geben. Dann sollen wieder Bus- und Schiffsreisen möglich sein. Dann soll es auch Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen geben. Von da an sollen sich bis zu zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen dürfen.

In den Sommerferien soll es Freizeitmöglichkeiten und eine Sommerschule geben, in denen Schüler bis einschließlich zur neunten Klasse spielerische Unterrichtsangebote für Deutsch, Mathematik und Englisch geben.