Hoffen auf Fördergelder für Enkircher Fachwerk

Hoffen auf Fördergelder für Enkircher Fachwerk

Kaum ein anderer Ort verfügt über so viele denkmalgeschützte Fachwerkhäuser wie Enkirch (Mosel). Der Ort gilt als Schatzkammer rheinischen Fachwerkbaus. Die Gemeinde hofft nun, vom Land als Schwerpunktgemeinde anerkannt zu werden. Davon könnten auch private Baumaßnahmen profitieren.

(sim) Im historischen Ortskern der 1650-Einwohner-Gemeinde Enkirch stehen mehr als 50 Einzelgebäude unter Denkmalschutz. Eine Reihe dieser Gebäude steht leer, bei einigen ist das Fachwerk freigelegt, in einigen Fällen ist die Bausubstanz sehr marode.Die Gemeinde selbst kann diese Probleme nicht lösen. Sie hofft daher auf Anerkennung als Schwerpunktgemeinde. Anfang April wird das Land bekannt geben, welche Gemeinden in diese Kategorie fallen. Von der Schwerpunktanerkennung würde Enkirch in den nächsten sechs Jahren bei Investitionen und Maßnahmen profitieren.

Gefördert wird nämlich neben kommunalen Vorhaben auch der Erhalt historischer Gebäude in den Ortskernen. Bei privaten Vorhaben beträgt die Förderung bis zu 30 Prozent der Kosten, höchstens jedoch 20.452 Euro. In besonderen Fällen kann bei nachgewiesener besonderer Bedürftigkeit der Zuschuss auf bis zu 60 Prozent, höchstens jedoch 25.565 Euro, angehoben werden.

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