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Bildung
Auszeichnung für den Umweltcampus Birkenfeld

Hoppstädten-Weiersbach. Eine Schule, die eine Regenwassernutzungsanlage einsetzt. Globale Lernpartnerschaften, in denen Berufsschüler etwas über nachhaltiges Wirtschaften lernen– gute Bildungsbeispiele für nachhaltige Entwicklung in der Praxis sind zahlreich.

Unter dem Motto „Ausgezeichnet“ prämierten Staatssekretär Christian Luft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung  und die Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission  Prof.  Maria Böhmer 32 Lernorte, 43 Netzwerke und sechs Kommunen für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Der Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier wurde als Lernort für Bildung für nachhaltige Entwicklung gewürdigt. Die Jury begründet ihre Entscheidung so: „Der Umwelt-Campus Birkenfeld schafft es, Bildung für nachhaltige Entwicklung in seinen Studienangeboten mit Schwerpunkt Umwelt und Nachhaltigkeit strukturwirksam zu realisieren.“ Die mehr als 2500 Studierenden haben laut Jury auf vielfältige Weise an der Entwicklung der Hochschule teil, werden systematisch in Entscheidungsprozesse integriert und können so gezielt Einfluss nehmen.

Aus einem ehemaligen Reservelazarett der US-Streitkräfte ist ein Campus mit beispielhafter Umwelttechnik entstanden. Als Null-Emissions-Campus deckt er seinen Strom-, Wärme- und Kältebedarf durch erneuerbare Energien hundertprozentig CO2-neutral. Alle Studiengänge befassen sich mit dem Thema Umwelt aus technischer, wirtschaftlicher oder rechtlicher Perspektive.