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Beller Raketenkuh-Scheune strahlt wieder

Bell. Die Raketenkuh-Scheune in Bell erstrahlt in neuem Glanz. Eine dreizehnköpfige Schülergruppe der IGS Kastellaun hat während der Projekttage unter dem Motto "Zeitreise" für den professionellen Anstrich der Frontseite gesorgt.

Bell. Die Sanierungsarbeiten an der Raketenkuh-Scheune am Ortseingang von Bell sind abgeschlossen. Auf den Außenwänden sind die drei Wandbilder, die 1986 im Vorfeld der Großdemonstration der Friedensbewegung von der "Wandmalgruppe Düsseldorf" gestaltet wurden, wieder in ihrer ursprünglichen Form zu erkennen.
Vorausgegangen waren umfangreiche Sanierungsarbeiten an den vorher deutlich sichtbaren Schäden an Dach, Wänden und der Toreinfahrt der Scheune.
"Das Projekt Rettet die Raketenkuh´ ist fertig gestellt und wir denken, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann", so Heidrun Kisters, die Vorsitzende des Vereins für friedenspolitische und demokratische Bildung. Die Beller Raketenkuh, ein wichtiges Denk- und Mahnmal aus der Zeit des Kalten Krieges im Hunsrück, war in die Jahre gekommen. Darum hatte die Hunsrücker Friedensbewegung vor knapp zwei Jahren ein Projekt ins Leben gerufen, um die Raketenkuh zu erhalten.
Spenden wurden gesammelt, Unterstützer gesucht und gefunden. Im Frühjahr und im frühen Sommer wurden die Arbeiten an der Scheune selbst in Angriff genommen, im Sommer wurden dann die Bilder erneuert. Eine dreizehnköpfige Schülergruppe der IGS Kastellaun sorgte während der Projekttage unter dem Motto "Zeitreise" für den professionellen Anstrich der Frontseite, wobei sich die Gruppe an der ursprünglichen Farbgebung orientierte.
Am Mittwoch, 24. September, soll der Projektabschluss gefeiert werden. Zunächst an der Scheune selbst, dann im BellVue in Bell. Treffpunkt ist um 18 Uhr im BellVue. red
Infos und Anmeldung für die Veranstaltung am 24. September bei Heidrun Kisters unter Telefon 06763/4614.