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Bischofsdhron wird schöner und größer

Das Kirchenumfeld soll schöner werden. TV- Foto: Herbert Thormeyer
Das Kirchenumfeld soll schöner werden. TV- Foto: Herbert Thormeyer
Bischofsdhron. Die Neugestaltung des Kirchenumfeldes und die Erweiterung eines vorhandenen Baugebietes sind die beiden großen Projekte, die der Ortsbeirat Bischofsdhron umsetzen will. Ein neues Stuhllager soll das Feiern im Gemeindehaus erleichtern. Die Räte wollen selbst mit anpacken.

Bischofsdhron. "Das alte Gestrüpp muss weg", sagt der Bischofsdhroner Ortsvorsteher Ewald Gorges mit Blick auf die Pfarrkirche St. Paulinus. In der jüngsten Sitzung beschloss der Ortsbeirat die Abholzung und neue Einsaat, die Pflanzung kleiner Laubbäume und eine neue Sitzgruppe.
"Am 6. und 7. Mai greifen wir zu Säge und Heckenschere", beschreibt der Ortschef den Willen seines Gremiums, mit viel Eigenleistung Geld zu sparen. Wie viel hier investiert wird, steht noch nicht fest, aber es soll für das Budget des Ortes verkraftbar sein. "Es werden so um die 1000 Euro", vermutet Gorges.
Neue Stromanschlüsse werden die Beleuchtung der Kirche und die Versorgung bei Festen vereinfachen. Bis zum Herbst wird das neue Kirchenumfeld fertig sein.
Das Gemeindehaus wird mit einem Stuhllager erweitert. "Das Schleppen der Stühle und der Transportwagen in den Keller wollen wir beenden", erklärt Gorges. Für die Planung und Kostenermittlung muss für dieses Projekt jedoch erst einmal ein Architekt beauftragt werden.
Eigenleistung ist auch das Zauberwort bei der Sanierung der Grillhütte, deren Boden angefault und deren Dach von Ameisenfraß befallen ist.
Größtes Projekt ist jedoch die Erweiterung des Baugebietes "Auf der Rau" um zehn weitere Baustellen. "Wir haben nur noch zwei Bauplätze und eine gute Nachfrage", freut sich Gorges. In Richtung Gemeinde Morbach sagt er: "Wir sind sicher, dass diese Investition bald wieder durch die neuen Bauherren zurückfließt."
Vor allem junge Leute wollen in Bischofsdhron lieber bauen als ein altes Haus zu kaufen. Und Baulücken gebe es im Ort auch keine mehr. Als letztes Problem bleiben da nur noch die Schlaglöcher in den Ortsstraßen. "Die können wir nicht mit unserem Ortsbudget reparieren. Das ist Sache der Gemeinde Morbach", rundet Gorges seinen Wunschzettel ab. doth