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Drei Premiumrundwege für den Nationalpark

Vor der Eröffnung des Nationalparks sollen auf dem Areal noch drei Premiumwege ausgewiesen werden. Foto: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Vor der Eröffnung des Nationalparks sollen auf dem Areal noch drei Premiumwege ausgewiesen werden. Foto: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Thalfang/Idar-Oberstein. Die Eröffnung der Verlängerung des Saar-Hunsrück-Steigs von Idar-Oberstein bis an den Rhein verschiebt sich auf das kommende Frühjahr. Unterdessen werden noch drei Premiumwanderwege im Nationalpark ausgewiesen: am Erbeskopf, bei Börfink und bei Kirschweiler (Landkreis Birkenfeld).

Thalfang/Idar-Oberstein. Viele kleine Probleme bei der Wegefreigabe und der Finanzierung der Beschilderung der Verlängerung des Saar-Hunsrück-Steigs von Idar-Oberstein bis an den Rhein sind verantwortlich dafür, dass sich deren Eröffnung verschiebt. Das sagt Achim Laub vom SHS-Projektbüro in Losheim (Saarland). Betroffen ist auch der Abschluss des Erfolgsmodells Traumschleifen, deren Zahl bereits in diesem Herbst auf 111 gedeckelt werden sollte. Auch dort hakt es bei mehreren Projekten (unter anderem dem Edelstein-Schleifer-Weg in Idar-Oberstein), sodass die neue Traumschleifenbroschüre mit den bisher fertigen 97 Touren erscheinen wird. Die Eröffnung der letzten Traumschleifen, die dann der Startschuss für eine gemeinsame bundesweite Vermarktung sein soll, soll nun ebenfalls im Frühjahr 2015 zeitgleich mit der Eröffnung des Nationalparks gefeiert werden. Dafür werden noch drei Premiumrundwege im Nationalpark ausgewiesen: am Erbeskopf, bei Börfink und bei Kirschweiler. Der Saar-Hunsrück-Steig selbst führt dann über gut 30 Kilometer durch den neuen Nationalpark, an der Wegeführung wird höchstens punktuell etwas geändert. Der Premium-Fernwanderweg verläuft bisher über 218 Kilometer von Perl und Schengen an der Mosel durch den Naturpark Saar-Hunsrück nach Idar-Oberstein und mit einem Abzweig nach Trier. Ab der kommenden Wandersaison geht es dann von der Schmuckstadt weiter Richtung Hunsrück und Rhein. Dabei führt der Wanderweg über einige der schönsten Traumschleifen der Region. Das erste neue Etappenziel ist - von der Wildenburg aus - Idar-Oberstein (20 Kilometer). Von hier geht es über den Nahe-Felsen-Weg und eine neu geschaffene Verbindung über den Kupfer-Jaspis-Weg nach Herrstein (20 Kilometer). Zunächst auf dem hoch bewerteten Mittelalter-Pfad (Deutschlands schönster Wanderweg 2010) geht es dann weiter Richtung Forellenhof Reinhardtsmühle (14 Kilometer). Über Rhaunen und Laufersweiler, Flughafen Hahn, (den Flughafen Hahn, Kastellaun, bis nach Boppard - statt 195 stehen dann 410 Kilometer zu Buche. Deutschlands schönster Fernwanderweg 2009 ist nach wie vor der Steig mit der höchsten Erlebnisdichte in ganz Deutschland, dem geringsten Asphaltanteil (vier Prozent) und dem höchsten Anteil an Naturpfaden (70 Prozent) aller Fernwanderwege in Europa. "Der Erlebniswert resultiert vor allem aus der Vielfalt der Natur", erläutert er: "Bizarre Felsen, gewundene Bäche, Hochmoore, wilde Täler, kulturhistorische Höhepunkte und fantastische Aussichten machen den Weg auf allen Etappen enorm abwechslungsreich" Die neue Strecke bietet spektakuläre Aussichten mit wildromantischen Schluchten wie der Baybachklamm oder der Ehrbachklamm. saar-hunsrueck-steig.de