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Deutscher Schmuck- und Edelsteinpreis
Ein Schmuckstück wie ein Chamäleon - Viel Lob für den Gewinner

Für diese Arbeit erhielt der Goldschmied Carsten Kissner aus Schwetzingen den ersten Preis.
Foto: Lichtblick-Design/Stefan Conrad
Für diese Arbeit erhielt der Goldschmied Carsten Kissner aus Schwetzingen den ersten Preis. Foto: Lichtblick-Design/Stefan Conrad FOTO: TV / Stefan Conrad
Idar-Oberstein. Der Preisträger des Deutschen Schmuck- und Edelsteinpreises kommt aus Schwetzingen und ist kein Unbekannter. Von Stefan Conrad

 Der Sieger im Hauptwettbewerb des Deutschen Schmuck- und Edelsteinpreises 2018 ist kein Unbekannter in Idar-Oberstein: Carsten Kissner hat bereits im Jahr 2004 den Nachwuchswettbewerb gewonnen und 2008 eine Belobigung im Hauptwettbewerb ergattert. Nun steht der Goldschmied aus Schwetzingen ganz oben auf dem Treppchen.Für die sechsköpfige Jury war es die beste Arbeit des Wettbewerbs, bei dem unter der Themenvorgabe „Different Faces – unterschiedliche Gesichter“ ein Schmuckstück aus Edelmetall und Edelsteinen verlangt wurde. „Ein Schmuckstück wie ein Chamäleon – handwerklich vortrefflich gefertigt“, urteilte die Jury.

Carola Paul war voll des Lobes: „Das ist handwerklich eine grandiose Arbeit, bis ins kleinste Detail perfekt ausgearbeitet, insbesondere was die Verbindungen angeht. Sowohl von der Goldschmiedekunst als auch von der Schmuckgestaltung her gesehen ist es der verdiente erste Platz.“ Auch die Zweitplatzierte im Hauptwettbewerb, Bernadett King, reiste nicht zum ersten Mal zur Preisverleihung an die obere Nahe: Vor sechs Jahren nahm die Zwieselerin gleich zwei Urkunden entgegen, Platz zwei und eine Belobigung.

In diesem Jahr sprang für  sie wieder der zweite Rang heraus  – mit einer Ringkette aus teils geschwärztem  Silber mit schwarzen  Diamanten und Nylonfaden, die  der Arbeit von 2012 ähnelt.   Mit Platz drei mussten sich diesmal  die Seriensieger der Vorjahre,  Claudia Adam und Jörg Stoffel aus  Stipshausen, begnügen.