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Frische Brise auf dem Windweg

Eric Manz und Henrik Jakobs aus Berglicht betrachten eine Infotafel auf dem Windweg, während die Gäste am Eröffnungstag hinter ihnen weiterwandern. TV-Foto: Christoph Strouvelle
Eric Manz und Henrik Jakobs aus Berglicht betrachten eine Infotafel auf dem Windweg, während die Gäste am Eröffnungstag hinter ihnen weiterwandern. TV-Foto: Christoph Strouvelle
Heidenburg/Berglicht. An elf Stationen erfahren Spaziergänger auf dem Windweg zwischen Heidenburg und Berglicht künftig mehr über Windkraft. Am Wochenende ist der Startschuss auf dem fünf Kilometer langen Rundweg gefallen.

Heidenburg/Berglicht. Der Windweg an der Straße zwischen Berglicht und Heidenburg ist am Wochenende offiziell eröffnet worden. Mehr als 300 Neugierige machten sich auf den Weg über den fünf Kilometer langen Rundkurs. Einige nutzten auch die Gelegenheit, ein Windrad von innen zu betrachten.
Auf dem Windweg informieren Infotafeln über verschiedene Aspekte rund um das Thema Wind. Hinzu kommen an den elf Stationen Demonstrationsobjekte wie ein 37 Meter langer Rotorflügel eines Windrades, ein Messgerät, das den Spaziergängern die Kraft des Windes verdeutlicht, oder ein 100 Meter langer Parcours mit Tunnel und Holzpodesten, der die Höhe eines Windrades am Boden veranschaulichen soll.
Die Firma Abowind, die rund um den Windweg 14 Windkraftanlagen betreibt, hat die Route angelegt und übernimmt künftig die Pflege. Angeregt hatte das Projekt Edgar Manz aus Berglicht im Rahmen der Dorfmoderation. Urta Steinhäuser von Abowind sagte, dass die Besucher auf dem Weg anschaulich die technische Entwicklung der Windräder erleben können. Die ersten Windräder, zwischen denen der Windweg hindurchführt, wurden 2002 errichtet. "Die Windkraft hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt", sagte sie.
Hans-Dieter Dellwo, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Thalfang, erinnerte daran, dass in Heidenburg das erste Windrad im Landkreis Bernkastel-Wittlich aufgestellt wurde. Er sprach von einer Goldgräberstimmung, die die Windräder in den Gemeinden erzeugen. "Das Thema müssen wir mit Aufmerksamkeit angehen", mahnte er. Julia Manz aus Berglicht hält den Windweg für eine gute Idee. "Ich muss den Weg selbst noch gehen, habe aber bis jetzt nur Gutes gehört." cst